Massive Warnstreiks treffen heute 15 Hochschulen und sechs Unikliniken in NRW

upday.com 2 godzin temu
Gewerkschaften rufen zu Warnstreiks an Hochschulen und Unikliniken in NRW auf (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

Massive Einschränkungen treffen an diesem Mittwoch zahlreiche Hochschulen und Unikliniken in Nordrhein-Westfalen. Die Gewerkschaften Erziehung und Wissenschaft (GEW) und Verdi haben zu Warnstreiks aufgerufen, um ihre Forderung nach sieben Prozent mehr Gehalt oder mindestens 300 Euro mehr für über 920.000 Tarifbeschäftigte der Länder durchzusetzen. Am Donnerstag folgen bundesweite Schulstreiks.

In Nordrhein-Westfalen sind 15 Hochschulen betroffen: Aachen, Bielefeld, Bochum, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Hagen, Iserlohn, Köln, Meschede, Münster, Paderborn, Sankt Augustin, Siegen und Wuppertal. An den Universitäten könnten Bibliotheken geschlossen bleiben und der Lehrbetrieb einschränkt sein.

Zweiter Tag an Unikliniken

Besonders hart trifft es die sechs Universitätskliniken in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen, Köln und Münster. Dort streiken Pflegekräfte, Laborpersonal, Verwaltungsangestellte, Servicekräfte und weitere Beschäftigte bereits den zweiten Tag in Folge. Patienten müssen mit erheblichen Einschränkungen rechnen, einige Operationen könnten ausfallen. Die Notfallversorgung ist durch Notdienstvereinbarungen gesichert, die Kliniken informieren Betroffene.

Ärzte beteiligen sich nicht an den Streiks, da ihr Gehalt über einen separaten Tarifvertrag mit dem Marburger Bund geregelt ist.

Bundesweite Schulstreiks am Donnerstag

Am Donnerstag ruft die GEW zu bundesweiten Warnstreiks an allen Schulen auf. Betroffen sind angestellte Lehrkräfte, Sozialpädagogen und Schulsozialarbeiter. Beamtete Lehrer dürfen nicht streiken und stehen weiter zur Verfügung. Das Schulministerium rät Eltern, auf Informationen ihrer Schulen zu achten. Die Einrichtungen versuchen, Betreuung und Aufsicht im Rahmen ihrer personellen Möglichkeiten sicherzustellen.

Verhandlungen stocken

Die Länderseite hat die Gewerkschaftsforderungen wiederholt als überzogen abgelehnt und verweist auf knappe Haushalte. Die Arbeitgeberseite zeigt sich dennoch optimistisch, dass im Februar eine Einigung erzielt werden könnte. Geplante Kundgebungen und Demonstrationen in zahlreichen Städten könnten zu Verkehrsbehinderungen führen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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