Meloni erklärt Trump-EU-Konflikt mit Missverständnis über Grönland

upday.com 3 godzin temu
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni bei ihrer jährlichen Pressekonferenz in Rom (Symbolbild) (Photo by Antonio Masiello/Getty Images) Getty Images

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni (48) hat sich in den eskalierenden Grönland-Konflikt zwischen den USA und Europa eingeschaltet. Bei einem Presse-Statement in Seoul erklärte sie heute, das Risiko eines Handelskriegs zwischen US-Präsident Donald Trump (79) und der EU gehe auf ein Missverständnis zurück. «Offenbar gab es in dieser Angelegenheit ein Missverständnis und Kommunikationsproblem», sagte Meloni.

Nach ihrer Einschätzung führte eine unklare Kommunikation über NATO-Sicherheitsmaßnahmen in Grönland zu Trumps Ärger und seinen anschließenden Zolldrohungen gegen acht EU-Staaten. Die «Botschaft von dieser Seite des Atlantiks» sei nicht klar gewesen - möglicherweise habe Trump die Initiative als «anti-amerikanisch» wahrgenommen. Meloni habe Trump gesagt, seine Anti-Europa-Tirade sei ein «Fehler».

Die italienische Regierungschefin verteidigte die NATO-Initiative in Grönland als notwendig gegen «potenziell feindliche Einmischung» anderer Akteure wie Russland und China. «Der Ort, an dem wir gemeinsam Abschreckungsinstrumente gegen potenziell feindliche Einmischung in einem strategisch wichtigen Gebiet entwickeln müssen. Ich halte es für eine gute Initiative, dass die Nato damit begonnen hat», erklärte sie. An der Mission beteiligten sich auch 15 Bundeswehrsoldaten, die am Sonntag aus Grönland abreisten.

Meloni gegen US-Militäraktion

Bei ihrer jährlichen Pressekonferenz in Rom distanzierte sich Meloni gleichzeitig von einer möglichen US-Militäraktion auf Grönland. «Ich glaube nicht an die Hypothese, dass die USA eine militärliche Aktion auf Grönland starten - eine Option, die ich nicht unterstützen würde», stellte die als Trump-Sympathisantin geltende Politikerin klar. Eine solche Aktion wäre «nicht einmal im Interesse der USA», betonte sie. Meloni mahnte: «Völkerrecht muss verteidigt werden.»

EU-Krisensitzung in Brüssel

Deutschland und weitere von Trump attackierte europäische Staaten lehnten die Zolldrohungen in einer gemeinsamen Erklärung ab. «Zolldrohungen untergraben die transatlantischen Beziehungen und bergen das Risiko einer Eskalation», hieß es. EU-Botschafter kommen heute um 17 Uhr zu einer Krisensitzung in Brüssel zusammen, bei der über Gegenmaßnahmen beraten werden soll. Trump hatte angekündigt, seine Zölle ab dem 1. Februar wirksam werden zu lassen.

Meloni kündigte an, ihre EU-Amtskollegen anzurufen, um eine Eskalation zu vermeiden. «Ich glaube, es ist in dieser Phase sehr wichtig, miteinander zu reden und eine Eskalation zu vermeiden, denn wir können gemeinsam ein sinnvolles und notwendiges Ziel erreichen», sagte sie. In deutschen Regierungskreisen wurde spekuliert, Italien könnte sich einer gemeinsamen EU-Antwort widersetzen, um eigene Steuervorteile etwa für Pasta zu schützen.

Meloni für Russland-Gespräche

Zu einem anderen internationalen Konflikt äußerte sich Meloni ebenfalls: Sie unterstützt direkte Gespräche zwischen Europa und Russland zur Beendigung des Ukraine-Kriegs. «Ich glaube, es ist der Moment gekommen, in dem auch Europa mit Russland sprechen sollte», sagte sie in Rom. Damit schloss sie sich französischen Präsident Emmanuel Macron an, der vor wenigen Wochen vorgeschlagen hatte, Europa und die Ukraine sollten wieder mit Kremlchef Wladimir Putin sprechen.

«Denn wenn Europa beschließt, an dieser Verhandlungsphase teilzunehmen, dabei aber nur mit einer der Konfliktparteien spricht, fürchte ich, dass der positive Beitrag, den es leisten könnte, am Ende begrenzt sein wird», argumentierte die rechte Regierungschefin.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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