Mercedes-Benz hat ein schwieriges Jahr hinter sich. Der Autobauer meldet einen drastischen Gewinneinbruch um 57 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro – der dritte Rückgang in Folge. Hauptursachen sind das schwache China-Geschäft und gestiegene US-Importzölle, die den Konzern rund eine Milliarde Euro kosteten. Trotz der Zahlen blicken die Schwaben optimistisch auf das laufende Jahr.
Der Umsatz sank um neun Prozent auf 132,2 Milliarden Euro – Mercedes verfehlte damit die Analystenerwartungen von 134 Milliarden Euro. Auch beim operativen Gewinn blieb das Unternehmen mit seinem tatsächlichen Ergebnis deutlich unter der Expertenprognose von 6,6 Milliarden Euro. Die bereinigte operative Umsatzrendite bei Mercedes-Benz Cars fiel um drei Prozentpunkte auf fünf Prozent. Der Nettogewinn halbierte sich nahezu auf 5,3 Milliarden Euro.
Massive Einbußen in China
Besonders dramatisch entwickelte sich das China-Geschäft. Der Pkw-Absatz brach dort um fast ein Fünftel ein – bei weltweit neun Prozent weniger verkauften Fahrzeugen (1,8 Millionen). Der Dax-Konzern erklärte: «Belastet wurde die Entwicklung durch globale Zölle, negative Wechselkurseffekte und intensiven Wettbewerb in China.»
Mercedes-Chef Ola Källenius musste bereits vor einem Jahr sein ambitioniertes Renditeziel von bis zu 14 Prozent aufgeben. Für das laufende Jahr peilt er nun drei bis fünf Prozent an, mittelfristig acht bis zehn Prozent. Källenius zeigte sich dennoch zufrieden: «In einem dynamischen Marktumfeld lagen unsere finanziellen Ergebnisse im Rahmen unserer Prognose.»
Ausblick mit vorsichtigem Optimismus
Für das laufende Jahr erwartet Mercedes stabilen Umsatz auf Vorjahresniveau, aber deutlich höheres Ebit – dank Sparmaßnahmen von mehr als 3,5 Milliarden Euro. Der Pkw-Absatz soll konstant bleiben, mittelfristig wieder die Marke von zwei Millionen Fahrzeugen erreichen. In China will der Konzern mit neuen Modellen und verbesserten Infotainment-Systemen Boden gutmachen. Die Dividende sinkt von 4,30 Euro auf 3,50 Euro – weniger stark als von vielen Analysten befürchtet.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.








