Mit BKA-Lüge und Drogenmafia: Mann soll Familie sechs Jahre gequält haben

upday.com 1 dzień temu
Ein Mann soll jahrelang seine Familie gequält haben und steht deshalb ab Mitte Januar vor Gericht. (Archivbild) Alicia Windzio/dpa

Ein 45-Jähriger muss sich ab Mitte Januar vor dem Landgericht Bremen verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm schwere Misshandlung von Schutzbefohlenen vor. Er soll seine Lebensgefährtin und deren Töchter über Jahre hinweg mit einem perfiden Lügengebäude isoliert und gequält haben.

Der Angeklagte habe seine Familie zwischen 2013 und 2019 in Bremen und Bremerhaven systematisch unter Kontrolle gehalten. Laut Anklage behauptete er, die Familie werde von der Drogenmafia verfolgt und stehe unter Zeugenschutz. Er selbst sei Arzt oder Mitarbeiter des Bundeskriminalamts und habe ihnen Mikrochips zur Überwachung einsetzen lassen.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, die Töchter seiner Partnerin über längere Zeiträume in ihrem Zimmer eingesperrt zu haben. Als Begründung nannte er angeblich ansteckende oder tödliche Krankheiten. Er habe den Mädchen verboten, sich zu berühren oder miteinander zu sprechen. Nur ein Eimer sei ihnen für ihre Notdurft zur Verfügung gestanden. Einer Tochter habe er mutmaßlich Kochsalzlösung gespritzt und Medikamente verabreicht. Zudem soll er ihr vorgeworfen haben, Straftaten begangen zu haben.

Seine Lebensgefährtin täuschte der Angeklagte mit gefälschten Unterlagen. Er habe ihr vorgegaukelt, sie habe einen Herzinfarkt erlitten und leide an Lungenkrebs. Der Mann soll ihr Spritzen, Tabletten und Tropfen verabreicht haben.

Das Landgericht Bremen hat für den Prozess mit dem Aktenzeichen 42 KLs 425 Js 62746/22 mehrere Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil wird Anfang März erwartet.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

Idź do oryginalnego materiału