Großbritannien hat seinen masernfreien Status verloren. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte das Vereinigte Königreich 2024 nicht mehr als masernfrei ein. Grund sind anhaltende Lücken in der Immunität und ein Wiederaufleben der hochansteckenden Viruserkrankung, wie britische Medien unter Berufung auf WHO und britische Gesundheitsbehörden berichteten.
Von 2021 bis 2023 galten Masern im Vereinigten Königreich noch als eliminiert. 2024 wurden nach Angaben der Nachrichtenagentur PA in Großbritannien 3.681 Masernfälle registriert. Die WHO begründete die Statusänderung gegenüber der Deutschen Presse-Agentur mit «Anhaltende Lücken in der Immunität» und einem «Wiederaufleben von Masern».
Die WHO empfiehlt eine Impfquote von 95 Prozent für eine Herdenimmunität. Die britische Impfrate liegt unter dieser Schwelle. Der Verlust des Status bedeutet, dass die Kriterien für eine Masern-Eliminierung nicht mehr erfüllt sind und es zu anhaltenden lokalen Übertragungen kommt.
Masern zählen zu den ansteckendsten Infektionskrankheiten. Die Erkrankung zeigt sich typischerweise mit Fieber, Lichtempfindlichkeit und Entzündungen der Mundschleimhaut, gefolgt von einem Hautausschlag. Die meisten Fälle heilen ohne bleibende Folgen aus. Es besteht jedoch das Risiko von Hirn-, Lungen- und Mittelohrentzündungen, die zu dauerhaften Schäden und in extremen Fällen zum Tod führen können.
Die WHO hatte wiederholt vor einer zunehmenden Verbreitung der Krankheit gewarnt. Im November nannte sie Online-Desinformation als wesentliches Problem, das zu Impfskepsis führt. Auch Deutschland gilt nicht als masernfrei.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.






