Nach Sturm Leonardo mit 3 Toten: Marta bringt 110 km/h Wind auf Iberische Halbinsel

upday.com 2 godzin temu
Spanien und Portugal bereiten sich auf Sturmtief "Marta" vor (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

Spanien und Portugal wappnen sich für das nächste Unwetter. Nur Tage nach dem verheerenden Sturm "Leonardo" rückt bereits Sturmtief "Marta" heran und bringt erneut heftige Regenfälle und starke Winde auf die iberische Halbinsel.

Der spanische Wetterdienst Amet hat für große Teile der südspanischen Region Andalusien und den Nordwesten des Landes die orangefarbene Warnstufe ausgerufen. In Portugal gilt die Warnstufe für die gesamte Küste und 18 Bezirke im Zentrum und Süden. Die Windgeschwindigkeiten sollen bis zu 110 Kilometer pro Stunde erreichen, an der portugiesischen Küste werden Wellen von bis zu 13 Metern erwartet.

Bilanz von Sturm "Leonardo"

Das vorangegangene Unwetter hatte in den vergangenen Tagen schwere Verwüstungen angerichtet. In Spanien starben zwei Menschen, mehr als 10.000 Einwohner mussten evakuiert werden. In Portugal kam ein Mensch ums Leben, 1.100 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Drei Gemeinden verschoben die für Sonntag angesetzte Präsidentschaftswahl um eine Woche.

In vielen Regionen Spaniens bleiben Straßen gesperrt, der Zugverkehr ist weitgehend eingestellt. Regionalpräsident Juan Manuel Moreno schrieb auf X, die Flüsse hätten «ihre Kapazitätsgrenze erreicht». Der spanische Wetterdienst Amet bezeichnete die Niederschlagsmengen als «außergewöhnlich».

Behörden im Dauereinsatz

In Portugal sind 26.500 Rettungskräfte im Einsatz. Ein Sprecher der portugiesischen Zivilschutzbehörde sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Flussgebiete – insbesondere Tejo und Sado – stünden unter «enormem Druck». Der Leiter der Behörde, Mario Silvestre, bezeichnete die Wettervorhersage gegenüber der Nachrichtenagentur Lusa als «äußerst besorgniserregend».

Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez warnte nach einem Flug über den Süden des Landes vor «schwierigen Tagen» und einer «sehr gefährlichen» Lage. Portugals Premierminister Luis Montenegro bezifferte die bisherigen Schäden auf vier Milliarden Euro.

Die iberische Halbinsel ist laut Quellenmaterial besonders vom Klimawandel betroffen. Die Region erlebt zunehmend längere und extremere Hitzewellen, gefolgt von häufigeren Starkregen und Überschwemmungen im Herbst und Winter. Auch Marokko wurde in den vergangenen Tagen von schweren Unwettern heimgesucht – im Norden des Landes mussten 150.000 Menschen evakuiert werden.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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