Frankreich hat den geplanten Verkauf der Bodenantennen des Satellitenbetreibers Eutelsat an den schwedischen Finanzinvestor EQT gestoppt. Finanzminister Roland Lescure untersagte die Transaktion aus Gründen der nationalen Sicherheit – die Antennen verbinden Satelliten mit terrestrischen Netzwerken und werden sowohl für zivile als auch militärische Kommunikation genutzt.
Lescure machte seine Begründung im Fernsehsender TF1 deutlich: «Diese Antennen werden sowohl für die zivile als auch für die militärische Kommunikation genutzt», sagte der Minister. «Und deshalb habe ich Nein gesagt.» Auf der Plattform Bluesky stellte er klar, dass die Entscheidung ausschließlich die französische Souveränität betreffe, nicht den Investor.
Strategische Infrastruktur
Eutelsat gilt als einziger europäischer Konkurrent zum Satellitennetzwerk von US-Unternehmer Elon Musk. Der Satellitenbetreiber liefert Dienste an die französische Armee – im vergangenen Jahr schloss das Unternehmen einen Zehnjahresvertrag im Wert von einer Milliarde Euro mit den Streitkräften ab. Der französische Staat hält mit 29,6 Prozent den größten Anteil an Eutelsat.
Der Deal mit EQT war 2024 angekündigt worden und sollte Eutelsat 550 Millionen Euro einbringen. Nach der Entscheidung der Regierung fielen die Eutelsat-Aktien in Paris um mehr als fünf Prozent.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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