Netanjahu trifft Trump am Mittwoch: Will Raketen und Milizen in Iran-Atomgespräche einbeziehen

upday.com 2 godzin temu
US-Präsident Trump und Israels Ministerpräsident Netanjahu bei einem Händedruck während ihrer Pressekonferenz (Symbolbild) (Photo by Joe Raedle/Getty Images) Getty Images

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu reist am kommenden Mittwoch nach Washington, um mit US-Präsident Donald Trump über die laufenden Verhandlungen mit Iran zu sprechen. Netanjahu will dabei darauf bestehen, dass die Gespräche auch Beschränkungen für Irans Raketenprogramm und dessen Unterstützung verbündeter Milizen in der Region einschließen. Das kündigte sein Büro am Samstag an.

Der Besuch folgt auf indirekte Gespräche zwischen den USA und Iran, die am Freitag in Maskat, Oman, stattfanden. Thema war das iranische Atomprogramm. Trump beschrieb die Verhandlungen als «sehr gut» und kündigte für Anfang kommender Woche eine weitere Gesprächsrunde an. Irans Außenminister Abbas Araghtschi unterstrich die Bereitschaft Teherans zu einem schnellen Abschluss eines Atomabkommens.

Hintergrund der Spannungen

Die Gespräche sind die ersten zwischen den USA und Iran seit dem vergangenen Juni. Damals hatten die USA in einen zwölftägigen Krieg zwischen Israel und der Islamischen Republik eingegriffen und drei iranische Atomanlagen bombardiert. Trump hatte 2018 während seiner ersten Amtszeit einseitig das internationale Atomabkommen mit Iran aufgekündigt und massive Sanktionen wieder eingesetzt.

Westliche Staaten werfen Iran vor, eine Atombombe anzustreben – Teheran bestreitet dies. Die Internationale Atomenergiebehörde stuft Iran als einzigen Nicht-Atomwaffenstaat ein, der Uran auf 60 Prozent anreichert. Zudem beschuldigen westliche Regierungen Iran, Russland mit Drohnen und Raketen für den Krieg gegen die Ukraine zu versorgen und israel-feindliche Milizen wie die Hisbollah im Libanon, die Hamas im Gazastreifen und die Huthi im Jemen zu unterstützen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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