Trump senkt Indien-Zölle deutlich - doch Modi bleibt beim russischen Öl zweideutig

upday.com 3 godzin temu
Indien wird nicht mehr mit US-Strafzöllen wegen Ölgeschäften mit Russland belegt. (Archivbild) Alex Brandon/AP/dpa

US-Präsident Donald Trump hebt die Strafzölle gegen Indien auf. Die 25-prozentigen Zölle auf indische Waren entfallen ab Samstag (US-Zeit). Gleichzeitig haben die USA und Indien den Rahmen für ein provisorisches Handelsabkommen veröffentlicht – die zusätzlichen US-Importzölle sinken von 25 Prozent auf 18 Prozent. Trump begründet den Schritt damit, dass Indien den Import von russischem Öl einstellen und US-Energieprodukte kaufen will.

Indien verpflichtet sich, innerhalb der nächsten fünf Jahre US-Waren im Wert von 500 Milliarden Dollar zu kaufen – umgerechnet rund 423 Milliarden Euro. Der Fokus liegt auf Energieprodukten, Flugzeugen und Flugzeugteilen. Das Abkommen sieht außerdem vor, dass Indien Zölle auf US-Industriegüter sowie eine breite Palette von US-Nahrungsmitteln und landwirtschaftlichen Produkten abbaut oder senkt.

Hintergrund der Strafzölle

Trump hatte die Strafzölle im August gegen russische Handelspartner eingeführt. Das Ziel: Die Öleinnahmen reduzieren, mit denen Kremlchef Wladimir Putin seinen Krieg gegen die Ukraine finanziert. Indien gehörte zu den Ländern, die weiterhin russisches Öl importierten.

Unklarheit über russisches Öl

Die indische Regierung hat bislang nicht offiziell bestätigt, den Import von russischem Öl zu stoppen. Bereits im Oktober hatte Trump verkündet, Regierungschef Narendra Modi habe ihm zugesichert, kein russisches Öl mehr zu kaufen. Damals zeigte sich Indien bereit, mehr US-Energie zu importieren – ließ aber offen, ob russische Käufe tatsächlich enden würden.

Auch jetzt bleibt Modi zweideutig. Er äußerte sich erleichtert über die Zollsenkung, vermied aber eine klare Aussage zum Stopp russischer Ölimporte. Die Hindustan Times berichtet, es gebe keine unmittelbaren Anzeichen dafür, dass Indien seine Energiekäufe aus Russland auf null reduzieren werde.

Indiens Verteidigung des Abkommens

Handelsminister Piyush Goyal verteidigte das provisorische Abkommen gegen Kritik der Opposition. Es öffne indischen Exporteuren einen 30-Billionen-Dollar-Markt und schaffe Hunderttausende neue Jobs. Goyal betonte die Senkung der US-Zölle auf 18 Prozent sowie Nullzölle auf Güter wie Generika, Edelsteine und Flugzeugteile.

In einer gemeinsamen Erklärung bezeichneten beide Länder das Abkommen als gegenseitig vorteilhaft.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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