Neues Jahr, höhere Preise: Sprit kostet bis zu 6 Cent mehr

upday.com 2 godzin temu
Die Spritpreise sind zum Jahreswechsel deutlich gestiegen. Jens Büttner/dpa

Autofahrer müssen zum Jahreswechsel deutlich tiefer in die Tasche greifen. Super E10 kostete am 1. Januar im Tagesdurchschnitt 1,709 Euro pro Liter – das sind 3,4 Cent mehr als am 31. Dezember und sogar 5,4 Cent mehr als am 29. Dezember, wie ADAC-Daten zeigen. Diesel verteuerte sich um vier Cent auf 1,658 Euro beziehungsweise um sechs Cent im Vergleich zum 29. Dezember. Hauptgrund ist die neue CO2-Bepreisung, die bis zu drei Cent pro Liter ausmachen kann – doch die tatsächliche Preissteigerung übertrifft diese Abgabe deutlich.

Trotz des Jahresendjumps liegt der Spritpreis 2026 bislang nahe am 2025er Durchschnitt. E10 kostete 2025 im Schnitt 1,688 Euro, Diesel 1,611 Euro. Das vergangene Jahr war das dritte Jahr in Folge mit Preisrückgang, aber dennoch das viertteuerste Jahr überhaupt. Die Rekordpreise von 2022 – 1,946 Euro für Diesel und 1,86 Euro für E10 nach Kriegsbeginn in der Ukraine – bleiben unübertroffen.

Experte erwartet stabile Preise

Christian Laberer, ADAC-Kraftstoffmarktexperte, rechnet mit einer «Seitwärtsbewegung - also relativ gleichbleibenden Spritpreisen». Bei Diesel könnte es nach der Heizsaison allerdings günstiger werden: «Wenn die Heizsaison endet, könnte es bei Diesel wieder deutlicher abwärtsgehen», sagte Laberer im Dezember.

Große Preissenkungen erwartet er jedoch nicht. «Darüber hinaus ist aber nicht besonders viel Spielraum nach unten erkennbar, denn sinkt der Ölpreis noch weiter, würde sich Fracking häufig nicht mehr lohnen», erklärte der Experte. Würde Fracking unrentabel, könnte das Angebot sinken und die Preise wieder steigen lassen.

ADAC empfiehlt Abendtanken und E10

Der ADAC rät Autofahrern, abends zu tanken – der Preisunterschied zu den Morgenstunden kann gut zehn Cent betragen. Außerdem sollten Fahrer Super E10 statt Super E5 nutzen. E10 ist rund sechs Cent pro Liter günstiger und umweltfreundlicher, da es bis zu zehn Prozent Biosprit enthält.

Trotzdem nutzt nur gut ein Viertel der Autofahrer E10. Nach Daten des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle lag der Marktanteil von Januar bis Oktober bei 28,2 Prozent der inländischen Benzinlieferungen. «Die eher irrationale Angst, dass das Auto davon kaputtgeht, hält sich», kritisierte Laberer. «Denn fast alle Autos mit Ottomotor können problemlos mit Super E10 fahren. Das raten wir als ADAC bei Fahrzeugfreigabe auch - aus Umwelt- und Kostengründen. Es erschließt sich rational nicht, warum der Kraftstoff so wenig genutzt wird. Eigentlich sollte Super E10 mehr als 90 Prozent Marktanteil bei Benzin haben.»

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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