Neun olympische Goldmedaillen - Klaebo übertrifft drei norwegische Legenden

upday.com 2 godzin temu
Johannes Hoesflot Klaebo überquert die Ziellinie und gewinnt seine neunte olympische Goldmedaille (Symbolbild) (Photo by Alex Pantling/Getty Images) Getty Images

Johannes Hoesflot Klaebo hat olympische Geschichte geschrieben. Der norwegische Skilanglauf-Star gewann bei den Winterspielen in Tesero seine neunte Goldmedaille – und ist damit neuer Rekordhalter. Mit seinem vierten Gold im vierten Rennen überholt der 29-Jährige drei norwegische Legenden, die jeweils acht olympische Siege feierten: Marit Björgen, Ole Einar Björndalen und Björn Dählie.

Den historischen Triumph sicherte sich Klaebo mit der norwegischen Staffel über 4 x 7,5 Kilometer. Gemeinsam mit Emil Iversen, Martin Löwström Nyenget und Einar Hedegart setzte er sich unter strahlend blauem Himmel durch. Norwegische Fans feierten euphorisch mit Gesichtsbemalung und Trompeten. Kronprinz Haakon gratulierte dem Team persönlich.

Der Sieg stand zunächst auf der Kippe. Das finnische Team hatte Protest eingelegt – es ging um ein Wachsgerät, das die Norweger im Servicebereich verwendet hatten. Die Verantwortlichen wiesen den Einspruch zurück. Klaebos Gold blieb bestehen.

Rekord nach jahrelanger Dominanz

Bei den Winterspielen in Tesero triumphierte Klaebo bereits im Skiathlon und über zehn Kilometer. Seine erste olympische Erfolgsgeschichte begann 2018 in Südkorea mit drei Goldmedaillen. 2022 in China folgten zwei weitere Siege. Nun schrieb er in Italien endgültig Geschichte.

«Jetzt kann ich es richtig genießen», sagte Klaebo dem norwegischen Sender NRK nach seinem neunten Gold. Er bezeichnete den Rekord als «großartigen Titel» und sang euphorisch die Nationalhymne bei der Siegerehrung. Seine Teamkollegen umarmten ihn begeistert, die Zuschauer jubelten lautstark.

Druck und Erwartungen gemeistert

Die Staffel hatte für Klaebo besondere Bedeutung. «In Norwegen ist die Staffel sehr wichtig, und bei den letzten Olympischen Spielen in Peking waren wir nicht erfolgreich», erklärte er vor dem Rennen. Damals hatte das norwegische Quartett hinter der russischen Staffel Silber geholt. «Der Druck ist groß», räumte Klaebo ein. Er und seine Teamkollegen hätten ihn aber gut gemeistert.

Ole Einar Björndalen gratulierte seinem Landsmann zum Rekord: «Endlich ganz oben mit neun olympischen Goldmedaillen. Aber die Olympischen Spiele sind noch nicht vorbei.» Der 52-Jährige zeigte sich überzeugt: «Ich bin überzeugt, dass du noch weitere Goldmedaillen gewinnen kannst.»

Respekt aus Deutschland

Auch das deutsche Team zollte Klaebo Anerkennung. «Es tröstet mich jetzt nicht, aber es ist natürlich irgendwo cool, dass man das miterleben darf», sagte Florian Notz nach dem achten Platz der deutschen Staffel. Jan Stölben betonte: «Man muss ihm wirklich Respekt zollen.»

Deutscher Teamchef Peter Schlickenrieder, der 2002 selbst olympisches Silber gewann, schwärmte von Klaebos Können: «Er steht auf dem Ski wie kein anderer.» Der 29-Jährige sei «ein planerischer, strukturierter Künstler auf Skiern». Klaebo ist bekannt für intensives Höhentraining, das er oft wochenlang allein absolviert. Sein Großvater spielt eine zentrale Rolle als Coach und Berater.

Teamkollege Oskar Opstad Vike hatte Klaebo bereits nach dessen Sprint-Sieg als «den besten Skifahrer aller Zeiten» bezeichnet. Mit neun olympischen Goldmedaillen hat der Norweger diesen Status nun historisch untermauert.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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