Borussia Dortmund und mehrere Unternehmen haben sich am Montag in Berlin öffentlich zu ihrer Verantwortung für die Holocaust-Erinnerung bekannt. Die gemeinsame Erklärung mit dem Freundeskreis Yad Vashem unterstreicht den entschlossenen Einsatz gegen Antisemitismus - einen Tag vor dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus.
Die Unterzeichner unterstützen die sogenannte "Survivors' Declaration", die Holocaust-Überlebende 2002 in der internationalen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem vorgestellt hatten. Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt: Das "Zeitalter der Überlebenden" neigt sich dem Ende zu.
Nur noch 196.600 Überlebende weltweit
Laut Jewish Claims Conference leben weltweit noch rund 196.600 jüdische Holocaust-Überlebende. Fast ausschließlich handelt es sich um Menschen, die vor mehr als 80 Jahren als Kinder dem Massenmord des NS-Regimes entkamen. Bald wird niemand mehr persönlich sagen können: "Ich war dabei."
Kai Diekmann, Vorsitzender des Freundeskreis Yad Vashem, sagte: «Die Geschichte der Shoah prägt unsere Gesellschaft und unser Land bis heute - und verpflichtet uns zum Handeln.» Das gemeinsame Bekenntnis der Unternehmen zur Survivors' Declaration mache deutlich, «dass Holocaust-Erinnerung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, die Politik, Wirtschaft, Bildung und Zivilgesellschaft gleichermaßen in die Pflicht nimmt», erklärte er.
Die Initiative betont: Die Nachgeborenen tragen die Verantwortung, aktiv gegen Antisemitismus einzutreten - gerade wenn die letzten Zeitzeugen verschwinden.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.







