OP-Verschiebungen drohen: ver.di streikt ab Dienstag an 22 Unikliniken

upday.com 1 godzina temu
Notversorgung soll gewährleistet sein, geplante Operationen könnten verschoben werden. An Unikliniken soll in der kommenden Woche die Arbeit niedergelegt werden (Symbolbild) Daniel Karmann/dpa

Die Gewerkschaft Verdi hat für die kommende Woche Warnstreiks an Universitätskliniken und psychiatrischen Zentren in ganz Deutschland angekündigt. Am Montag streiken psychiatrische Einrichtungen in Baden-Württemberg, am Dienstag und Mittwoch folgen 22 Universitätskliniken bundesweit.

Verdi reagiert damit direkt auf das Scheitern der zweiten Verhandlungsrunde im Tarifstreit mit den Bundesländern Ende vergangener Woche.

Patienten an den betroffenen Kliniken müssen mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Die Kliniken könnten planbare Operationen verschieben. Sylvia Bühler, Mitglied im Verdi-Bundesvorstand, erklärte in einer Verdi-Mitteilung: «An den betroffenen Kliniken ist mit deutlichen Einschränkungen zu rechnen, für eine Notfallversorgung ist jedoch gesorgt.» Die Notfallversorgung bleibt trotz der Streiks gewährleistet.

Forderungen im Tarifstreit

Verdi und der Beamtenbund dbb fordern sieben Prozent mehr Einkommen oder mindestens 300 Euro mehr für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder. Von dem Tarifkonflikt sind rund 2,2 Millionen Menschen betroffen. Die Gewerkschaften verhandeln direkt für mehr als 900.000 Tarifbeschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder, ausgenommen Hessen, das eigenständig verhandelt.

Die Länder sollen das Tarifergebnis auch auf rund 1,3 Millionen Landesbeamte und Versorgungsempfänger übertragen. Der Tarifkonflikt betrifft unter anderem Lehrkräfte an Schulen, Hochschullehrer, Ärzte und Pflegekräfte an Universitätskliniken sowie Beschäftigte im Strafvollzug und Justizwesen.

Gewerkschaft zeigt sich kampfbereit

Die Gewerkschaft stellte in ihrer Mitteilung klar: «Die Krankenhausbeschäftigten werden in den kommenden Tagen zeigen, dass sie kampfbereit sind. Die Arbeitgeber sollten sich hier keine Illusionen machen.» Verdi betonte die hohe Bereitschaft der Beschäftigten an Universitätskliniken und in psychiatrischen Zentren, für ihre Interessen einzutreten.

Die dritte Verhandlungsrunde ist für Mitte Februar in Potsdam angesetzt. Bis dahin dürften die Warnstreiks fortgesetzt oder ausgeweitet werden, um den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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