Am 23. Januar beginnt vor dem Oberlandesgericht Dresden ein Mammutprozess gegen acht mutmaßliche Mitglieder der militanten Neonazi-Gruppe "Sächsische Separatisten". Das Gericht hat die Anklage wegen Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung und Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens zugelassen. Die Männer befinden sich seit ihrer Festnahme im November 2024 in Untersuchungshaft. Bereits zum Auftakt sind 67 weitere Verhandlungstermine angesetzt - ein Zeichen für die Komplexität und das Ausmaß des Falls.
Die Bundesanwaltschaft wirft den Angeklagten vor, im Februar 2020 eine Vereinigung mit rassistischer, antisemitischer und apokalyptischer Ideologie gegründet zu haben. Die Gruppe soll überzeugt gewesen sein, dass an einem unbestimmten "Tag X" der Zusammenbruch Deutschlands bevorsteht.
Pläne für NS-orientierten Staat
Nach diesem vermeintlichen Kollaps wollten die Männer Teile Sachsens erobern und einen an der nationalsozialistischen Ideologie ausgerichteten Staat errichten. Die Pläne beinhalteten die Liquidierung von Vertretern der staatlichen Ordnung und ethnische Säuberungen.
Die Gruppe beschaffte militärische Ausrüstung und führte wiederholt paramilitärische Trainings durch. «Dabei wurden vor allem der Häuserkampf, der Kampf mit (Schuss-)Waffen, Nacht- und Gewaltmärsche sowie Patrouillengänge eingeübt», teilten die Behörden mit.
Festnahmen in drei Ländern
Im November 2024 schlugen Einsatzkräfte zu und nahmen die acht Männer fest. Durchsuchungen fanden an mehreren Orten in Sachsen, Polen und Österreich statt.
Nach Bekanntwerden der Vorwürfe distanzierte sich der sächsische AfD-Landesverband schnell von der Gruppe. Drei ehemalige Mitglieder der Partei sollen zu den "Sächsischen Separatisten" gehört haben.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.





