Rossmann, Vorwerk & Co weg: Familienunternehmer korrigieren AfD-Kurs

upday.com 3 godzin temu
Ostermann macht einen Rückzieher im Umgang mit der AfD. (Archivbild) Kay Nietfeld/dpa

Der Verband der Familienunternehmer hat seine Position zur AfD korrigiert und räumt ein, dass die Einladung von AfD-Vertretern zu einem Parlamentarischen Abend ein Fehler war. Die Verbandspräsidentin Marie-Christine Ostermann gab diese Kurskorrektur am Sonntag Abend nach Gremiensitzungen bekannt. Der Schritt erfolgt nach massiver Kritik und dem Austritt mehrerer Mitgliedsunternehmen.

Im Oktober hatte der Verband erstmals AfD-Abgeordnete zu einem Parlamentarischen Abend in der Niederlassung der Deutsche Bank in Berlin eingeladen. Daraufhin verließen die Unternehmen Rossmann, Vorwerk und Fritz-Kola den Verband. Ostermann hatte zuvor dem Handelsblatt erklärt, das Kontaktverbot zu AfD-Bundestagsabgeordneten sei aufgehoben worden.

Verbandschefin räumt Fehler ein

Ostermann erklärte: «Es ist das Gegenteil von dem passiert, was wir wollten. Wir haben Abgeordnete der AfD zum Parlamentarischen Abend eingeladen, damit sie auch von uns hören, dass ihr Programm wirtschaftsfeindlich ist und dem Standort Deutschland schadet. Leider ist öffentlich – auch durch Äußerungen der AfD – der falsche Eindruck entstanden, dass wir die Partei stärken wollten.»

Die Verbandspräsidentin betonte: «Wir distanzieren uns von Extremisten und lassen uns von ihnen nicht vereinnahmen. Wir erkennen an, dass sich diese Einladung als Fehler erwiesen hat und nicht zu dem geführt hat, was wir beabsichtigt haben.»

Neue Strategie im Umgang mit der AfD

Der Verband will nun einen anderen Weg einschlagen. «Wir müssen andere Wege der Auseinandersetzung finden, wie wir der AfD kritisch begegnen und gleichzeitig deutlich machen können, wofür wir stehen», sagte Ostermann.

In den kommenden Wochen und Monaten will der Verband mit seinen Mitgliedern diskutieren, wie der angemessene Umgang mit der AfD aussehen soll. Bei den anstehenden Landtagswahlen will sich die Organisation «klar und sichtbar gegen die AfD positionieren».

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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