US-Außenminister Marco Rubio hat bei der Münchner Sicherheitskonferenz ein versöhnliches Angebot an Europa gemacht - aber mit klaren Bedingungen. Der US-Außenminister betonte am Samstag die transatlantische Verbundenheit und forderte zugleich, dass Europa mehr für seine eigene Verteidigung tut und die wirtschaftliche Abhängigkeit von China reduziert.
«Wir gehören zusammen», sagte Rubio vor den versammelten Sicherheitsexperten. Gleichzeitig machte er deutlich, dass die USA ein starkes Europa erwarten - allerdings eines, das bereit ist, dem Kurs Trumps zu folgen. Die versöhnlichen Worte lösten Applaus aus, obwohl Beobachter einen schärferen Ton erwartet hatten.
China-Warnung und wirtschaftliche Abhängigkeit
Zu China forderte Rubio einen realistischen Ansatz: «Niemand gibt sich Illusionen hin.» Die USA und Europa müssten die fundamentalen Herausforderungen mit China managen, um Konflikte zu vermeiden - «sowohl wirtschaftliche als auch schlimmere», betonte Rubio.
Er rief die Europäer auf, gemeinsam mit Washington die wirtschaftliche Abhängigkeit von China zu verringern und sichere Lieferketten aufzubauen, die nicht der «Erpressung durch andere Mächte» ausgesetzt sind.
Ukraine-Krieg und UN-Kritik
Beim Thema Ukraine unterstrich Rubio die entscheidende Rolle der USA. Er verteidigte Trumps Ansatz für ein Ende des Krieges und kritisierte die Vereinten Nationen scharf für ihre Unfähigkeit, den Konflikt zu lösen. «Wir wollen Verbündete, die sich selbst verteidigen können, damit kein Gegner jemals in Versuchung gerät, unsere kollektive Stärke zu testen», erklärte der US-Außenminister.
Die US-Führung habe die Kriegsparteien an den Verhandlungstisch gebracht, um einen «noch immer schwer fassbaren Frieden» zu erreichen. Dabei dürften sich Bedrohungen nicht hinter «Abstraktionen des Völkerrechts» verstecken, während internationale Institutionen versagten.
Tiefe Gräben bleiben sichtbar
Rubios Rede steht im Kontrast zu Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), der tags zuvor klargestellt hatte, dass der «MAGA-Kulturkampf» nicht Europas Kampf sei. Merz, der Rubio am Freitag getroffen hatte, forderte einen Neustart der Beziehungen: «Wir müssen diesseits und jenseits des Atlantiks zu dem Schluss kommen: Zusammen sind wir stärker.»
Rubios anschließende Reiseroute in die Slowakei und nach Ungarn - Länder, die als Trump-nah gelten - zeigt den tiefen Graben zwischen den USA und Europa. Trotz seiner Betonung gemeinsamer Werte wurde deutlich: Die USA stehen zu Europa - aber nur zu Trumps Bedingungen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.







