Russland hat nahe der strategisch wichtigen Stadt Pokrowsk in der Ostukraine bis zu 100.000 Soldaten zusammengezogen. Die massive Truppenkonzentration deutet auf eine bevorstehende Großoffensive hin, während der Krieg am Freitag in den 1282. Tag geht.
Pokrowsk dient als entscheidender Versorgungsknotenpunkt für die ukrainische Armee. Die frühere 60.000-Einwohner-Stadt liegt strategisch günstig für die Versorgungslinien der ukrainischen Streitkräfte in der Region.
Nach Angaben der "Bild" stehen russische Einheiten weniger als fünf Kilometer vor den Stadtgrenzen von Pokrowsk. Präsident Wolodymyr Zelensky warnte bereits vor der russischen Strategie: «Dort findet eine Aufstockung und Konzentration des Feindes statt. Sie bereiten Offensivmaßnahmen vor.»
Experten sehen klassische Offensive
Militärexperte Carlo Masala von der Universität der Bundeswehr München bewertet die Lage eindeutig: «Die 100.000 Soldaten könnten darauf hindeuten, dass man versucht, eine klassische Offensive zu starten, um jetzt noch zusätzliches Territorium zu erobern.» Putin wolle durch konventionelle Offensivkraft seine Verhandlungsposition vor möglichen Friedensgesprächen verbessern.
Die russischen Streitkräfte rücken seit Monaten aus drei Richtungen auf Pokrowsk vor. Der Verlust der Stadt würde die ukrainischen Versorgungslinien in der Ostukraine erheblich schwächen.
Pufferzone und neue US-Waffen
Parallel zu den militärischen Entwicklungen plädieren europäische Politiker für eine 40 Kilometer breite Pufferzone in der Ukraine. Diese Sicherheitszone soll künftige Angriffe erschweren.
Die USA liefern mehr als 3000 neue Raketen an die Ukraine. Die Waffenlieferungen sollen die ukrainische Verteidigungsfähigkeit stärken und dem massiven russischen Aufmarsch entgegenwirken.
Verwendete Quellen: "Tagesspiegel", "Bild"
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz überarbeitet.