SAP-Chef Klein nennt AfD-Erfolg fatales Zeichen für Wirtschaftsstandort

upday.com 2 godzin temu
SAP-Chef Christian Klein bei einer Rede in Mannheim (Symbolbild) (Photo by Alex Grimm/Getty Images) Getty Images

SAP-Chef Christian Klein hat vor negativen Folgen eines AfD-Erfolgs für den Wirtschaftsstandort Deutschland gewarnt. Im Politico-Podcast "Berlin Playbook" erklärte der Vorstandsvorsitzende am Samstag, die Politik der Partei würde das Land für dringend benötigte Fachkräfte unattraktiv machen.

Klein stellte die rhetorische Frage: «Mit der Politik der AfD, würden Sie sich da willkommen fühlen? Absolut nein.» Deutschland sei auf Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte angewiesen, etwa aus Indien, den USA oder Skandinavien. Eine abschreckende Wirkung wäre laut Klein ein «fatales Zeichen».

Kritik an AfD-Programm

Der SAP-Chef äußerte sich skeptisch zu den Lösungsvorschlägen der Partei. «Aber dann schaut man sich doch die AfD mal an. Was sind denn die Lösungen? Dann finde ich, dann wird es relativ dünn», sagte Klein im Interview. Er räumte zugleich ein: «Ich bin auch frustriert über die Regulierung und über den Mangel an Digitalisierung.»

Trotz dieser Kritik an der aktuellen Politik sieht Klein in der AfD keine Alternative. «Wir brauchen auch Menschen, die nach Deutschland kommen», betonte er mit Blick auf den Fachkräftemangel.

Appell an etablierte Parteien

Klein richtete einen eindringlichen Appell an die demokratischen Parteien. «Es ist jetzt einfach mal an der Zeit, vielleicht auch manchmal das Parteibuch ein bisschen zu vergessen und zu sagen: Was ist jetzt das Wichtige für Deutschland?», forderte er. Die Priorität müsse auf Wirtschaftswachstum und europäischer Einheit liegen: «Wir brauchen einfach Wirtschaftswachstum, weil das ist dann auch eine gewisse Stärke. Wir brauchen Europa.»

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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