Ein 26-jähriger Fahrgast ohne gültige Fahrkarte verletzte am Montagabend einen 36-jährigen Zugbegleiter der Deutschen Bahn lebensbedrohlich. Der Angriff ereignete sich bei einer Fahrkartenkontrolle in einem Regionalzug nahe Landstuhl, wie das Polizeipräsidium Westpfalz am Dienstag mitteilte. Die Polizei nahm den Angreifer noch am Tatort fest.
Rettungskräfte reanimierten das Opfer und brachten es in ein Krankenhaus.
Der Zugbegleiter hatte den 26-Jährigen wegen der fehlenden Fahrkarte aus dem Zug entfernen wollen. Dabei kam es zu der Attacke.
Die Kriminaldirektion Kaiserslautern übernahm die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags.
Die Polizei führte den Täter am Dienstag einem Richter am Amtsgericht Zweibrücken vor.
Scharfe Kritik vom Gewerkschaftschef
Martin Burkert, Chef der Eisenbahn-Gewerkschaft EVG, zeigte sich nach dem Vorfall «bestürzt und fassungslos» sowie «wütend». Er kritisierte die Politik scharf: «Und die Politik schaut zu.»
Burkert verwies auf die angespannte Personalsituation in vielen Zügen: «Auf vielen Zügen im Nahverkehr gibt es nur einen Zugbegleiter. Sicherheitspersonal fährt fast nie mit.»
Die Zahl der Übergriffe auf Bahn- und Buspersonal steige seit Jahren. Jahrelang sei an der Sicherheit von Personal und Fahrgästen gespart worden, so der Gewerkschaftschef.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.











