Selbst CDU-Wähler gegen Reiche: Nur 18% Zufriedenheit

upday.com 2 godzin temu
Die Bundesregierung senkt ihre Wachstumsprognose für 2026 auf nur noch 1,0 Prozent (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) präsentiert heute um 14:30 Uhr den Jahreswirtschaftsbericht 2026 – und die Zahlen sind ernüchternd. Die Bundesregierung senkt ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr deutlich von 1,3 auf nur noch 1,0 Prozent. Zeitgleich zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage: Zwei Drittel der Deutschen sind mit Reiches Arbeit unzufrieden – damit ist sie unbeliebter als ihr Vorgänger Robert Habeck (Grüne) es jemals war.

Die Zahlen der Forsa-Erhebung vom 20. bis 26. Januar sind verheerend: Nur 18 Prozent sind mit Reiches Arbeit zufrieden, 67 Prozent sind unzufrieden. Noch im Juli 2025 lag ihre Zufriedenheitsrate bei 39 Prozent. Selbst unter CDU-Sympathisanten sind 75 Prozent unzufrieden. Zum Vergleich: Habeck erreichte im Juli 2024, wenige Monate vor dem Ende der Ampel-Koalition, 33 Prozent Zufriedenheit – damals galten seine Werte als schwächste je gemessene im Trendbarometer.

Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), der Wirtschaftspolitik zur Top-Priorität erklärt hatte, kommt schlecht weg: Nur 25 Prozent sind mit seiner Arbeit zufrieden, 73 Prozent nicht. Die Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL/N-TV befragte 2501 Personen.

Grüne üben scharfe Kritik

Die Grünen-Fraktion im Bundestag attackiert die Wirtschaftspolitik der Regierung unmittelbar vor der Präsentation des Berichts. Sandra Detzer, wirtschaftspolitische Sprecherin der Grünen, sagte dem RedaktionsNetzwerk Deutschland: «Bisher konzentriert sich der CDU-Teil der Bundesregierung darauf, Arbeitnehmer zu beleidigen und Wahlgeschenke zu verteilen, anstatt sich um die realen Probleme der Unternehmen und ihrer Beschäftigten zu kümmern»

Von einer Wirtschaftswende sei nichts zu spüren, so Detzer weiter: «Von Wirtschaftswende keine Spur, das wenige Wachstum ist Sondereffekten geschuldet» Die Grünen-Politikerin warnte: «Bisher funktioniert in der Bundesregierung vor allem eins: Der beherzte Streit über die Lageanalyse und die richtigen Lösungen. So verspielt man die künftige Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands»

Düstere Wirtschaftsaussichten

Laut dem Jahreswirtschaftsbericht, der The Pioneer vorab vorlag, senkt die Regierung auch die Prognose für 2027 von 1,4 auf 1,3 Prozent. Der Bericht konstatiert: «Gleichzeitig besteht weiterhin eine Unterauslastung von rund minus 1,7 Prozent des gesamtwirtschaftlichen Produktionspotenzials»

Die Wirtschaft wächst vor allem dank staatlicher Ausgaben für Infrastruktur und Verteidigung. Der Staatskonsum soll 2026 um 2,4 Prozent steigen und 0,5 Prozentpunkte zum BIP-Wachstum beitragen – der private Sektor nur 0,4 Prozentpunkte. Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm fordert: «Es braucht einen Kurswechsel.» Sie kritisiert: «Im privatwirtschaftlichen Bereich tut sich weiter nichts. Wir sind wieder auf der gleichen Wirtschaftsleistung wie 2018.»

Die deutsche Wirtschaft steht unter Druck durch die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump und wachsende Konkurrenz chinesischer Unternehmen. Wirtschaftsverbände und Ökonomen fordern strukturelle Reformen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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