Stiftung Warentest hat 18 Kinderzahnpasten geprüft – mit einem überraschenden Ergebnis: Die drei günstigsten Produkte erhielten die Bestnote «Sehr gut». Gleichzeitig fielen sechs Zahnpasten durch, darunter ausgerechnet das teuerste Produkt für rund 11 Euro pro 100 Milliliter.
Der Grund für das Versagen: unzureichender oder komplett fehlender Fluoridgehalt. Die teuerste Zahnpasta enthielt weniger als die Hälfte der empfohlenen Fluoridemenge. Fünf weitere Produkte verzichteten ganz auf Fluorid und setzten stattdessen auf alternative Inhaltsstoffe wie Hydroxylapatit oder Xylit.
Stiftung Warentest betont: Zahnpasten ohne ausreichend Fluorid bieten keinen ausreichenden Schutz vor Karies. Die Wirksamkeit von Ersatzstoffen wie Hydroxylapatit oder Xylit sei wissenschaftlich nicht ausreichend belegt. Insgesamt erhielten fünf Produkte die Bestnote «Sehr gut», sieben wurden mit «Gut» bewertet.
Die Organisation gibt zudem praktische Hinweise für Eltern: Bis zum zweiten Geburtstag sollte eine reiskorngroße Menge Zahnpasta verwendet werden, bis zum sechsten Geburtstag eine erbsengroße Portion. Ab dem sechsten Geburtstag können Kinder auf Junior- oder Universalzahnpasta wechseln, da bleibende Zähne mehr Fluorid benötigen als Milchzähne.
Stiftung Warentest warnt außerdem vor umweltkritischen Inhaltsstoffen wie EDTA, die die Trinkwasserqualität beeinträchtigen können, oder anderen schwer abbaubaren Substanzen. Produkte mit kleinen Tubenöffnungen erleichtern die präzise Dosierung, während große Öffnungen Punktabzug bei der Handhabung erhielten.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.









