Der Google-Konzern Alphabet plant im laufenden Jahr Investitionen zwischen 175 und 185 Milliarden Dollar – fast doppelt so viel wie im Vorjahr. Das Geld fließt hauptsächlich in den Aufbau von Infrastruktur für Künstliche Intelligenz. Ziel ist es, Googles KI-Software Gemini gegenüber Konkurrenten wie ChatGPT in Stellung zu bringen.
Die Strategie zeigt bereits Erfolge. Gemini hat mittlerweile 750 Millionen Nutzer pro Monat. Apple entschied sich, KI-Modelle hinter Gemini als Grundlage für seine Sprachassistentin Siri zu nutzen. Damit positioniert sich Google als bevorzugter Cloud-Anbieter im KI-Geschäft.
Alphabets Werbegeschäft bleibt die Hauptfinanzierungsquelle für die massiven Ausgaben. Im vierten Quartal 2025 wuchs es um rund 13,5 Prozent auf 82,3 Milliarden Dollar. Die Konzernerlöse stiegen um 18 Prozent auf 113,8 Milliarden Dollar, der Gewinn kletterte um fast 30 Prozent auf knapp 34,5 Milliarden Dollar.
Engpässe und Risiken
Google-Chef Sundar Pichai äußerte in einer Telefonkonferenz mit Analysten Bedenken, selbst mit den gewaltigen Investitionen nicht schnell genug voranzukommen. Als Engpässe nannte er «definitiv Computer-Kapazität», aber auch Energie, verfügbare Flächen und Komponenten.
Die zunehmende Integration KI-generierter Zusammenfassungen in die Google-Suche birgt ein Dilemma. Sie «erhöhten die Nutzung», so Pichai. Gleichzeitig könnten sie Nutzer davon abhalten, auf Links zu Originalquellen zu klicken – die Hauptquelle von Googles Werbeeinnahmen.
Die Investitionsprognose ließ Aktien von Chip-Anbietern steigen. Nvidia-Papiere kletterten im nachbörslichen Handel um fast zwei Prozent, Broadcom-Aktien um mehr als sechs Prozent. Die hohe Nachfrage nach Speicherchips für KI-Rechenzentren verbraucht derzeit einen Großteil der globalen Produktionskapazitäten und treibt die Preise.
Meta, der Facebook-Konzern, plant für das laufende Jahr ebenfalls massive KI-Investitionen zwischen 115 und 135 Milliarden Dollar.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.








