Am Montag legen ganztägige Warnstreiks den öffentlichen Nahverkehr in Berlin und München lahm.
In Berlin einigten sich die Gewerkschaft Verdi und die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) jedoch auf einen ungewöhnlichen Kompromiss: Straßenbahnen fahren trotz Streiks - allerdings ohne Passagiere.
Der Grund für die Geisterfahrten ist die drohende Eisgefahr. Bei Minustemperaturen könnten die Oberleitungen erneut einfrieren, wenn die Bahnen stillstehen. Erst vergangene Woche hatte Eisregen die Oberleitungen flächendeckend vereisen lassen und den Straßenbahnverkehr tagelang lahmgelegt. Inzwischen betreibt die BVG fast das gesamte Netz wieder.
In einer gemeinsamen Mitteilung erklärten Verdi und BVG: «Um die Oberleitungen eisfrei und damit den Trambetrieb aufrecht zu halten, sind auch in den nächsten Tagen und Nächten regelmäßige Fahrten und Arbeiten notwendig». Die leeren Bahnen verhindern einen erneuten Ausfall der mühsam wiederhergestellten Straßenbahnen.
Massive Einschränkungen in München
In München trifft der Streik den Nahverkehr härter. U-Bahnen, Straßenbahnen und alle von der MVG betriebenen Buslinien - erkennbar an den Nummern null bis 199 - fallen aus oder verkehren nur unregelmäßig. Die MVG kann nicht vorhersagen, wie stark der Streik den Verkehr beeinträchtigt, da unklar ist, wie viele Mitarbeiter sich beteiligen.
Der Streik verschont die S-Bahn, da sie zur Deutschen Bahn gehört. Auch Regionalzüge und Regionalbusse der umliegenden Landkreise fahren planmäßig.
Pendler können zudem auf zahlreiche Sharing-Angebote ausweichen - von Leihrädern über E-Bikes bis zu E-Scootern. Die Anbieter Call a Bike, Dott, Emmy, Voi und Lime bieten in München verschiedene Sharing-Optionen an.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.












