Trotz Trump-Ansprüchen: Dänemark lädt USA zu Militärübungen in Grönland ein

upday.com 3 godzin temu
Dänemark lädt die USA zu gemeinsamen Militärübungen in Grönland ein (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

Das dänische Arktis-Kommando hat die USA zu gemeinsamen militärischen Übungen in Grönland eingeladen.

Gestern Abend trafen zudem 15 Bundeswehrsoldaten in der grönländischen Hauptstadt Nuuk ein – Teil einer europäischen Erkundungsmission, die mitten in den Spannungen um US-Ansprüche auf die arktische Insel stattfindet.

Die deutsche Einheit besteht aus Logistikern und Experten verschiedener Fachrichtungen. Sie sollen gemeinsam mit Vertretern aus Frankreich, Schweden, Norwegen und Dänemark die Bedingungen für künftige gemeinsame Militärübungen prüfen. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin erklärte, es gehe um die Frage, ob die Arktis sicher sei und inwiefern Deutschland mit seinen NATO-Partnern dazu beitragen könne.

Generalmajor Andersen vom dänischen Arktis-Kommando kündigte die Einladung an Bord eines dänischen Marineschiffs im Hafen von Nuuk an. Er habe mit Vertretern der NATO-Verbündeten gesprochen und diese eingeladen, fügte Andersen hinzu. Natürlich seien auch die USA als Teil der NATO eingeladen, sagte er.

Hintergrund: Trumps Grönland-Pläne

Dies geschieht vor dem Hintergrund wiederholter US-Ansprüche auf Grönland. US-Präsident Trump hatte in den vergangenen Wochen seine Pläne zur Aneignung Grönlands bekräftigt und militärische Mittel dabei nicht ausgeschlossen. Trump begründete dies mit arktischen Sicherheitsinteressen und verwies auf zunehmende Aktivitäten Chinas und Russlands in der Region.

Am Mittwoch scheiterten Krisengespräche zwischen den USA, Dänemark und Grönland ohne Einigung.

Grönland ist Teil des Königreichs Dänemark und damit NATO-Mitglied sowie US-Verbündeter.

Warnung vor russischer Verlagerung

Generalmajor Andersen verknüpfte die aktuelle Erkundungsmission mit dem Ukraine-Krieg. Russland werde die Ressourcen, die es derzeit in der Ukraine einsetzt, auf andere Einsatzgebiete, einschließlich der Arktis, verlagern, warnte er. Gleichzeitig relativierte er: Bislang habe er jedoch kein russisches oder chinesisches Kriegsschiff in der Region gesehen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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