Über 20 Paraden: Wolff rettet Deutschland beim 30:28-Sieg gegen Norwegen

upday.com 3 godzin temu
War überragender Mann auf dem Parkett: Torwart Andreas Wolff. Sina Schuldt/dpa

Deutschlands Handballer haben mit einem hart erkämpften 30:28-Sieg gegen Norwegen einen großen Schritt Richtung EM-Halbfinale gemacht. Torwart Andreas Wolff parierte in Herning über 20 Würfe und war der entscheidende Faktor in einem Spiel, das die DHB-Auswahl zeitweise zu verlieren drohte.

Mit nun 6:0 Punkten führt das Team von Bundestrainer Alfred Gislason die Gruppe 1 souverän an. Vor 10.117 Zuschauern zeigte die deutsche Mannschaft eine uneinheitliche Leistung. Die Offensivprobleme aus dem Portugal-Spiel setzten sich fort - doch Wolff und eine kämpferische Teamleistung retteten den wichtigen Erfolg.

Wolff hält Deutschland im Spiel

Die DHB-Auswahl startete mit erheblichen Schwierigkeiten. Nach neun Minuten stand es 2:5, Deutschland vergab zahlreiche Chancen, technische Fehler häuften sich. Gislason nahm früh eine Auszeit, doch die Wirkung verpuffte zunächst.

Andreas Wolff verhinderte Schlimmeres. Der 34-Jährige vom THW Kiel war von Beginn an hellwach, parierte bereits nach 17 Minuten acht Würfe und kassierte dafür Applaus von den Zuschauern. Seine Weltklasse-Leistung hielt Deutschland trotz offensiver Probleme im Spiel.

Comeback nach Rückstand zur Pause

Zur Halbzeit führte Norwegen noch mit 17:15. Franz Semper vom SC DHfK Leipzig glänzte im ersten Durchgang mit vier Toren und hielt die deutsche Mannschaft in Schlagdistanz.

In der zweiten Hälfte entfaltete Marko Grgic sein Potenzial. Der 22-Jährige von der SG Flensburg-Handewitt traf siebenmal und wurde bester deutscher Werfer. Seine Tore gaben dem Team zusätzliches Selbstvertrauen - in der 49. Minute führte Deutschland bereits mit 26:21.

Entscheidung gegen Dänemark am Montag

Der Gruppensieg bleibt das Ziel. Am Montag wartet mit Weltmeister und Olympiasieger Dänemark der nächste schwere Brocken. Die Dänen haben nach Siegen gegen Spanien (36:31) und Portugal (46:38) bereits 4:2 Punkte auf dem Konto. Auch Frankreich steht bei 4:2 Zählern.

Trotz der aktuellen Tabellenführung warnte Kapitän Johannes Golla: «Die Konstellation ist verrückt. Jetzt kommt die Phase, wo viel über den Willen geht.»

Nach dem schwer erkämpften Sieg muss Deutschland gegen Dänemark deutlich effizienter agieren. Ein frühes Ausschalten nach der Hauptrunde bleibt bei der engen Gruppenkonstellation möglich. Die Leistungssteigerung, die Gislason vor dem Turnier forderte, ist gegen die Top-Teams zwingend erforderlich.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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