Ein explosiv erstarkender Wintersturm hat in der Nacht zum Sonntag den Südosten der USA getroffen und dort Schneestürme, orkanartige Böen, Sturmfluten und gefährliche Kälte gebracht. Der sogenannte Bombenzyklon ist bereits der zweite schwere Wintersturm innerhalb weniger Tage und verursacht massive Schäden in mehreren Bundesstaaten.
In North Carolina wurden stellenweise Schneefälle gemessen, die zu den höchsten seit Beginn der Aufzeichnungen zählen. An der Küste fielen bis zum Sonntagmorgen (Ortszeit) mehr als 25 Zentimeter Schnee. Die Stadt Charlotte erlebte den viertschneereichsten Tag in fast 150 Jahren.
Florida meldete neue Kälterekorde für Februar. Die Temperaturen sanken bis unter den Gefrierpunkt, selbst in Teilen Südfloridas. Solche Werte wurden in Florida zuletzt Ende der 1980er Jahre gemessen. Der Sturm trifft neben North Carolina und Florida auch South Carolina, Teile von Georgia, Virginia, Mississippi und Tennessee.
Stromausfälle und Verkehrschaos
Der Sturm hat bis Sonntagmorgen mehr als 150.000 Haushalte und Betriebe vom Stromnetz abgeschnitten, besonders in Mississippi und Tennessee. Fluggesellschaften strichen am Sonntag mehr als 1.100 Verbindungen, nachdem bereits am Samstag rund 2.500 Flüge ausfielen. Auf vereisten Straßen ereigneten sich zahlreiche Unfälle und Lieferverzögerungen.
Der vorherige Wintersturm vom vergangenen Wochenende hatte mindestens 85 Menschen das Leben gekostet. Hunderttausende Haushalte waren danach noch immer ohne Strom und Heizung.
Die Behörden warnten vor lebensgefährlichen Windchill-Temperaturen. Diese gefühlten Temperaturen liegen oft deutlich unter den gemessenen Werten, weil starker Wind die Wärme von der Haut abführt. Dadurch steigt das Risiko für Unterkühlungen und Erfrierungen erheblich.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.








