VAR soll künftig Eckbälle prüfen - 8 Sekunden für Einwurf und Abstoß

upday.com 2 godzin temu
Schiedsrichter Timo Gansloweit prüft eine Entscheidung am Bildschirm. (Archivbild) Uli Deck/dpa

Das International Football Association Board (Ifab) hat Video-Referees deutlich mehr Macht gegeben. Bei seinem jährlichen Treffen in London beschloss das Regelgremium des Weltfußballs, dass künftig auch eindeutig falsche Eckballentscheidungen, zu Unrecht verhängte Gelbe Karten und Verwechslungen bei Gelb-Roten Karten per VAR überprüft werden können. Die Änderungen müssen noch von der Generalversammlung am 28. Februar bestätigt werden.

Die erweiterten VAR-Befugnisse greifen bei drei konkreten Situationen: Wenn ein Eckball fälschlicherweise gegeben oder nicht gegeben wurde, wenn eine Gelbe Karte zu einer Gelb-Roten Karte führt, obwohl sie unrechtmäßig war, und wenn Gelbe oder Rote Karten der falschen Mannschaft zugeordnet wurden. Bedingung für die Eckball-Überprüfung: Die Kontrolle darf das Spiel nicht verzögern.

Acht-Sekunden-Regel und Auswechslungen

Parallel zu den VAR-Änderungen schlug das Ifab mehrere Maßnahmen zur Spielbeschleunigung vor. Eine Acht-Sekunden-Regel soll künftig für Einwürfe und Abstoße gelten – analog zur bestehenden Regelung für Torhüter beim Festhalten des Balls. Spieler, die ausgewechselt werden, bekommen nur noch zehn Sekunden Zeit, um das Feld zu verlassen.

Auch für verletzte Spieler sind neue Wartezeiten geplant. Wer auf dem Platz behandelt wird, muss anschließend für eine noch festzulegende Zeit außerhalb des Feldes bleiben. Die genaue Dauer steht noch nicht fest.

Umsetzung ab Sommer möglich

Die Regeländerungen könnten bei Bestätigung durch die Generalversammlung in Wales bereits ab dem 1. Juni wirksam werden – dem typischen Stichtag für neue Fußballregeln. Damit wären sie rechtzeitig zur Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada im Sommer sowie zur kommenden Bundesliga-Saison in Kraft. Die nationalen Verbände entscheiden selbst, ob sie die neuen VAR-Maßnahmen einführen.

Das Ifab setzt sich aus vier Vertretern des Weltverbands FIFA – darunter Präsident Gianni Infantino – sowie je einem Vertreter der Fußballverbände aus England, Schottland, Wales und Nordirland zusammen. Die Vorschläge zur Spielbeschleunigung hatte die Technische Kommission des Ifab bereits im Herbst vergangenen Jahres erarbeitet. Da sie von dieser Kommission stammen, gilt eine Umsetzung als wahrscheinlich.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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