Vierter Anschlag seit Dezember: GRU-Vize in Moskau schwer verletzt

upday.com 3 godzin temu
Polizeibeamte vor dem Wohngebäude in Moskau, wo der russische Generalleutnant Vladimir Alexeyev niedergeschossen wurde (Symbolbild) (Photo by Hector RETAMAL / AFP via Getty Images) Getty Images

Ein hochrangiger Offizier des russischen Militärgeheimdienstes GRU ist am Freitag in Moskau niedergeschossen worden. Generalleutnant Vladimir Alexeyev (64), stellvertretender Chef des GRU, wurde vor seinem Wohnhaus von einem unbekannten Täter mehrfach angeschossen und schwer verletzt. Der Angreifer flüchtete nach der Tat.

Die 64-jährige Militärführungsfigur schwebt in Lebensgefahr. Russische Ermittler bestätigten den Vorfall, während Präsident Vladimir Putin über das Attentat informiert wurde.

Russland macht Ukraine verantwortlich

Außenminister Sergei Lawrow beschuldigte die Ukraine, hinter dem Anschlag zu stecken. Das Attentat ziele darauf ab, die derzeit in Abu Dhabi laufenden Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine zu sabotieren. Eine Stellungnahme der Ukraine lag zunächst nicht vor.

Kreml-Sprecher Dmitry Peskov äußerte sich zu den Risiken für hochrangige Militärs: «Es ist klar, dass Militärkommandeure und hochrangige Spezialisten in Kriegszeiten einem Risiko ausgesetzt sind.» Die Gewährleistung ihrer Sicherheit liege in der Verantwortung der Geheimdienste.

Serie von Angriffen

Das Attentat reiht sich in eine Serie gezielter Angriffe auf russische Militärführung ein. Seit Dezember 2024 wurden bereits drei weitere Offiziere vergleichbaren Ranges in oder nahe Moskau getötet. Der ukrainische Militärgeheimdienst hatte in der Vergangenheit die Verantwortung für die Tötung mehrerer hochrangiger russischer Offiziere übernommen.

Alexeyev war als stellvertretender GRU-Chef maßgeblich an Russlands Kriegsführung in der Ukraine beteiligt. Sein Vorgesetzter, GRU-Chef Admiral Igor Kostyukov, ist derzeit für sicherheitsrelevante Fragen bei den Friedensgesprächen in Abu Dhabi zuständig.

Zuvor war Alexeyev für die Beziehungen zwischen dem Verteidigungsministerium und der Söldnertruppe Wagner verantwortlich. Er war im Juni 2023 in Verhandlungen mit Wagner-Chef Yevgeny Prigozhin während dessen Aufstand eingebunden.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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