Von Berlin bis Bayern: Mehrere schwere Gewaltverbrechen erschüttern Deutschland

upday.com 1 dzień temu
Mehrere schwere Gewaltverbrechen erschüttern Deutschland (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

Mehrere schwere Gewaltverbrechen erschüttern Deutschland. In Berlin wurde ein 45-Jähriger wegen der tödlichen Messerattacke auf seine Ehefrau zu lebenslanger Haft verurteilt. In Düsseldorf starb eine 49-Jährige nach einer Attacke durch ihren 16-jährigen Sohn. Parallel laufen Ermittlungen in weiteren Tötungsdelikten – von Höchstadt über Dortmund bis Essen.

Das Berliner Landgericht sprach am Montag ein Urteil im Fall eines Femizids. Der 45-Jährige hatte seine 37-jährige Ehefrau am Morgen des 17. April 2025 in ihrer Wohnung in Berlin-Britz mit einem Küchenmesser erstochen – vor den Augen der vier gemeinsamen Kinder. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann aus Afghanistan seine Frau «aus Wut bestrafen» wollte, weil sie sich nicht nach seinen Vorstellungen verhielt.

Der Vorsitzende Richter Mark Sautter erklärte, der Angeklagte habe aus der Überzeugung heraus gehandelt, «dass es ihm als Mann zustehe, seine Frau dafür bestrafen zu dürfen und er sogar berechtigt sei, ihr das Leben zu nehmen». Die Frau hatte sich Monate zuvor von ihm getrennt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Tödliche Familientragödien in Düsseldorf

In Düsseldorf ereigneten sich binnen weniger Tage zwei tödliche Vorfälle innerhalb von Familien. Eine 49-jährige Frau starb vergangenen Freitag an den Folgen einer Attacke, die sich am Silvesterabend ereignet hatte. Ihr 16-jähriger Sohn steht unter dringendem Tatverdacht – er befindet sich in Untersuchungshaft. Eine Mordkommission ermittelt, die Hintergründe der Tat bleiben unklar.

Nur einen Tag später, am Dienstag, fand die Polizei einen 50-jährigen Mann tot in seiner Wohnung im Stadtteil Urdenbach. Der Zwillingsbruder des Opfers wurde unter Mordverdacht festgenommen. Nach bisherigen Erkenntnissen war dem Tod ein Streit zwischen den beiden Brüdern vorausgegangen. Beide waren der Polizei bereits bekannt.

In Höchstadt an der Aisch in Bayern nahm die Polizei am Montag einen 44-Jährigen fest, der seine 69-jährige Mutter getötet haben soll. Eine Polizeisprecherin sagte gegenüber t-online: «Die Spurenlage ist eindeutig.» Details zur Tat oder zum Motiv wollten die Ermittler nicht nennen – «dafür ist es noch zu früh», so die Sprecherin.

Gewalt zwischen Brüdern und auf Spielplätzen

In Dortmund attackierte ein 48-Jähriger seinen 41 Jahre alten Bruder mit einem Messer und verletzte ihn lebensgefährlich. Der Angriff ereignete sich in der Nacht zum Montag in einer Wohnung nach einem Streit. Das Opfer musste notoperiert werden, der ältere Bruder sitzt in Untersuchungshaft. Eine Mordkommission ermittelt wegen versuchten Totschlags.

In Essen starb ein 81-jähriger Mann an den Folgen einer Auseinandersetzung mit einer Gruppe Jugendlicher. Der Senior war Anfang November auf einem Spielplatz im Ostviertel von den Jugendlichen geschlagen worden und zu Boden gegangen. Einige Wochen später erlag er im Krankenhaus seinen Verletzungen. Die Polizei erfuhr erst durch das Todesermittlungsverfahren von der Körperverletzung am 3. November und sucht nun Zeugen.

Prozesse und weitere Ermittlungen

Vor dem Landgericht Hannover läuft der Prozess gegen einen 31-jährigen Deutschen, der seine 26-jährige Nachbarin im Juli vergangenen Jahres erstochen haben soll. Der Angeklagte erklärte vor Gericht: «Ich habe die Kontrolle über mich selbst verloren.» Er habe unter «Psychoterror» durch den Vermieter der Frau gelitten. Die 20-jährige Schwester des Opfers sagte unter Tränen: «Bis zum Tod werden wir mit dieser Trauer leben.» Ein Urteil wird für den 12. Januar erwartet.

In Aichach in Bayern starb ein 52-Jähriger am Neujahrstag nach einer körperlichen Auseinandersetzung in einer Arbeiterunterkunft. Ein 38-Jähriger sitzt wegen Totschlagsverdachts in Untersuchungshaft. Beide Männer waren polnischer Herkunft und lebten in der Unterkunft.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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