Jüdische Organisationen fordern die Absage einer Veranstaltung mit der palästinensischen Künstlerin Basma al-Sharif an der Kunstakademie Düsseldorf. Die Akademie hat diese Forderung abgelehnt und verteidigt die Kunstfreiheit. Der Konflikt wirft grundsätzliche Fragen zum Umgang mit kontroversen künstlerischen Positionen an öffentlichen Institutionen auf.
Die jüdischen Organisationen werfen der Künstlerin vor, in Social-Media-Posts Terror verherrlicht und Israel-bezogenen Antisemitismus verbreitet zu haben. In einem offenen Brief argumentieren sie: «Die Kunstfreiheit finde dort ihre Grenzen, wo andere Verfassungsgüter berührt würden, insbesondere die Menschenwürde.» Als öffentliche Einrichtung des Landes Nordrhein-Westfalen trage die Kunstakademie eine besondere Verantwortung.
Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf bezeichnete die Weigerung der Akademie, die Veranstaltung abzusagen, als «zutiefst irritierend».
Position der Kunstakademie
Die Kunstakademie Düsseldorf weist die Forderungen zurück. In einer Stellungnahme betont die Einrichtung, dass Antisemitismus, die Relativierung oder Verherrlichung terroristischer Gewalt sowie die Infragestellung des Existenzrechts Israels an der Akademie keinen Platz hätten. Zugleich stellte sie klar: «Der terroristische Angriff der Hamas stellt ein schweres Verbrechen dar, das in keiner Weise relativiert werden darf.»
Dennoch hält die Akademie am Event fest. Sie argumentiert: «Als Kunstakademie Düsseldorf ermöglichen wir deshalb studentischen Initiativen, durch eigene Veranstaltungen einen Diskursraum zu eröffnen. Dies gilt auch, wenn es um kontroversen Themen geht.» Die Einladung basiere auf der international anerkannten künstlerischen Arbeit Basma al-Sharifs, ihrer umfangreichen Ausstellungstätigkeit und mehreren Auszeichnungen.
Die Veranstaltung wurde von Studierenden initiiert. Sie werden das Event moderieren und kontextualisieren. Die Kunstakademie führte im Vorfeld Gespräche mit den Studenten, um die Rahmenbedingungen für die Veranstaltung zu klären.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.








