Warnstreiks an NRW-Unikliniken: Hunderte Operationen fallen aus

upday.com 4 godzin temu
Verdi lässt Beschäftigte an NRW-Unikliniken streiken (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

An mehreren Universitätskliniken in Nordrhein-Westfalen haben am Dienstagmorgen Warnstreiks begonnen. Die Gewerkschaft Verdi lässt Pflegekräfte, Labormitarbeiter und andere Beschäftigte die Arbeit niederlegen – unmittelbar vor der zweiten Tarifrunde für den öffentlichen Dienst der Länder am 15. und 16. Januar in Potsdam. Die Folge: Ein Großteil der geplanten Operationen muss ausfallen.

Betroffen sind die Unikliniken in Köln, Düsseldorf, Essen und Bonn. In Köln, Bonn und Essen dauern die Streiks zwei Tage, in Düsseldorf einen Tag. Ein Verdi-Sprecher an der Düsseldorfer Uniklinik sagte am frühen Morgen: «Es ist losgegangen, die Streikbereitschaft ist groß.»

Hunderte Beschäftigte im Ausstand

Allein am Kölner Universitätsklinikum streikten bereits in der Frühschicht rund 400 Mitarbeitende. Verdi NRW schätzt, dass in Köln zwei Drittel der Operationen am Dienstag entfallen könnten, in Bonn etwa die Hälfte. Die Streiks haben erhebliche Auswirkungen auf die Klinikabläufe.

Verdi fordert für die 925.000 Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 300 Euro monatlich. Die Gewerkschaft will damit besonders die unteren Lohngruppen stärken. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder lehnt die Forderungen als unbezahlbar ab.

Ärzte nicht im Streik

Ärzte sind von den Warnstreiks nicht betroffen. Ihre Bezahlung ist in einem separaten Tarifvertrag geregelt, den der Marburger Bund verhandelt. Eine bestehende Notdienstvereinbarung stellt sicher, dass dringende medizinische Fälle trotz der Arbeitsniederlegungen weiterhin versorgt werden.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

Idź do oryginalnego materiału