Tausende Beschäftigte im öffentlichen Dienst legen heute die Arbeit nieder. Die Gewerkschaft Verdi hat zu Warnstreiks an Unikliniken in Nordrhein-Westfalen und im Berliner öffentlichen Dienst aufgerufen. Patienten und Bürger müssen mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Ziel der Arbeitskampfmaßnahmen ist es, den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Länder zu erhöhen.
An den Unikliniken Köln, Bonn, Essen und Düsseldorf drohen massive Operationsausfälle. In Köln könnten heute zwei Drittel aller geplanten Eingriffe gestrichen werden, in Bonn die Hälfte. Auch in Düsseldorf rechnen die Kliniken mit einer hohen Beteiligung des OP-Personals. Die Notfallversorgung bleibt nach Angaben der Krankenhäuser und von Verdi jedoch gesichert. Betroffen sind vor allem Patienten, deren Behandlungen medizinisch vertretbar verschoben werden können.
In Berlin beginnen die Warnstreiks am Mittwoch und dauern bis Donnerstag. Verdi, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die Gewerkschaft der Polizei (GdP) und die IG Bau haben gemeinsam zum Ausstand aufgerufen. Bürger müssen mit Einschränkungen in kommunalen Kitas, Schulen, Behörden und Universitäten rechnen.
Der städtische Kita-Eigenbetrieb City kündigte an, am ersten Streiktag eine von 58 Einrichtungen komplett zu schließen, am zweiten Tag zwei. In weiteren 14 beziehungsweise 13 Kitas gibt es Einschränkungen. An Schulen könnte der Unterricht oder die Hortbetreuung ausfallen, Schließungen erwarten die Behörden aber nicht.
Forderungen und Verhandlungen
Die Gewerkschaften fordern sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 300 Euro monatlich für die rund 925.000 Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder. Der neue Tarifvertrag soll eine Laufzeit von zwölf Monaten haben. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) hat die Forderungen als unbezahlbar zurückgewiesen und bislang kein eigenes Angebot vorgelegt.
Die zweite Verhandlungsrunde findet am Donnerstag und Freitag in Potsdam statt. Die erste Runde Anfang Dezember brachte keine Fortschritte. Bereits am 18. Dezember hatte es in Berlin einen Warnstreik gegeben.
Von den rund 231.000 Beschäftigten im Berliner öffentlichen Dienst sind etwa 68.000 Beamte, die nicht streiken dürfen. Für Mittwoch plant Verdi eine Demonstration vom Bahnhof Friedrichstraße zum Roten Rathaus.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.


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