Warum Trump französischen Wein und Champagner mit 200% Zöllen bestrafen will

upday.com 2 godzin temu
Trump droht Frankreich mit 200-Prozent-Zöllen auf Weine und Champagner (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

US-Präsident Donald Trump hat Frankreich mit drastischen Strafzöllen gedroht. Falls Paris seine Einladung zu einem neu geplanten "Friedensrat" ablehnt, werde er französische Weine und Champagner mit 200 Prozent Zöllen belegen, sagte Trump am Montag. Frankreich hatte zuvor die Teilnahme an der Initiative verweigert - aus Sorge, dass Trump damit die Vereinten Nationen untergraben will.

«Ich werde seine Weine und seinen Champagner mit Zöllen von 200 Prozent belegen», drohte Trump. Gleichzeitig fügte er hinzu: «aber er muss nicht teilnehmen.»

Der US-Präsident warf dem französischen Staatschef Emmanuel Macron vor, bald aus dem Amt zu scheiden. Macrons zweite und letzte Amtszeit endet nächstes Jahr.

Frankreichs klare Absage

Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot begründete die Ablehnung vor Abgeordneten. Er werde «nein sagen, weil die Charta dieses 'Friedensrates' über den Gazastreifen und damit über den von den Vereinten Nationen unterstützten Friedensplan hinausgeht». Aus Macrons Umfeld hieß es, die Initiative stelle die Prinzipien und Struktur der Vereinten Nationen in Frage.

Kritiker sehen in Trumps "Friedensrat" den Versuch, eine Konkurrenz zur UN zu etablieren. Der 79-jährige US-Präsident hat die Vereinten Nationen in der Vergangenheit wiederholt kritisiert. Erst in diesem Monat kündigte er den Rückzug der USA aus 66 internationalen Organisationen an.

Ein Milliarden-Dollar-Gremium

Trump plant, den "Friedensrat" als Vorsitzender auf Lebenszeit zu führen. Rund 60 Staats- und Regierungschefs aus aller Welt wurden eingeladen. Staaten, die einen ständigen Sitz anstreben, sollen mehr als eine Milliarde Dollar zahlen. Wer nicht zahlt, erhält einen dreijährigen Sitz.

Ursprünglich war das Gremium für den Wiederaufbau des Gazastreifens gedacht. Die achtseitige Charta, die der Nachrichtenagentur AFP vorliegt, erwähnt die palästinensischen Gebiete jedoch nicht explizit. Der Rat soll weltweite Konflikte lösen.

Putin eingeladen

Trump bestätigte am Montag auch die Einladung des russischen Präsidenten Wladimir Putin. «Ja, er wurde eingeladen», sagte Trump in West Palm Beach vor dem Besteigen der Air Force One. Der Kreml teilte mit, die Anfrage zu prüfen. Russland ist seit dem Überfall auf die Ukraine diplomatisch weitgehend vom Westen isoliert.

Auch Deutschland erhielt eine Einladung. Bundeskanzler Merz gehört zu den rund 60 eingeladenen Regierungschefs. Regierungssprecher Stefan Kornelius erklärte, man werde sich mit Partnern beraten.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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