Die Bundesregierung präsentiert morgen die erste umfassende Dunkelfeldstudie zu Gewaltopfern in Deutschland. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), Bundesfamilienministerin Karien Prien (CDU) und Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes, stellen die Ergebnisse um 10:00 Uhr in Berlin vor. Die Studie erfasst Gewalt in Familien, Partnerschaften und öffentlichen Räumen – und geht damit deutlich über die Verpflichtung aus der Istanbul-Konvention hinaus.
Die Untersuchung trägt den Titel "Lebenssituation, Sicherheit und Belastung im Alltag" (LeSuBiA). Mehrere tausend Menschen wurden bundesweit zu ihren Erfahrungen mit Gewalt befragt. Die Studie konzentriert sich auf das sogenannte Dunkelfeld – also auf Fälle, die nicht zur Anzeige gebracht werden und damit bisher in keiner offiziellen Statistik auftauchen.
Erweiterter Fokus über Frauen hinaus
Die Istanbul-Konvention verpflichtet die Bundesregierung, Gewalt gegen Frauen zu erfassen und zu bekämpfen. Die nun vorliegende Studie erweitert diese Vorgabe jedoch erheblich: Sie bezieht ausdrücklich alle Geschlechter als potenzielle Gewaltopfer ein. Damit entsteht erstmals ein umfassendes Bild der Gewaltbelastung in der deutschen Gesellschaft.
Das Bundesinnenministerium und das Bundesfamilienministerium konzipierten die Studie gemeinsam. Das Bundeskriminalamt begleitete die Erhebung intensiv. Die Vorbereitungen begannen bereits vor mehreren Jahren – noch vor der Amtszeit der aktuellen Regierung.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.









