61 Tausendstelsekunden trennen Taubitz und Fräbel im Kampf um Rodel-Gold

upday.com 3 godzin temu
Hat den ersten Platz übernommen: Julia Taubitz Robert Michael/dpa

Julia Taubitz und Merle Fräbel haben sich nach zwei Läufen ein packendes deutsches Duell um Rodel-Gold geliefert. Die 29-jährige Weltmeisterin führt mit hauchdünnen 61 Tausendstelsekunden vor ihrer 22-jährigen Teamkollegin. Die Entscheidung fällt am Dienstag in den beiden finalen Läufen auf der verkürzten Strecke über 1.410 Metern im neu gebauten Cortina Sliding Centre.

Fräbel stellte im ersten Lauf einen Bahnrekord auf, Taubitz verbesserte die Bestmarke im zweiten Durchgang. Elina Bota liegt mit 0,434 Sekunden Rückstand auf Rang drei. Weltcup-Führende Lisa Schulte enttäuschte auf Platz sieben mit 0,678 Sekunden Rückstand auf Taubitz.

Olympiadebütantin fordert Weltmeisterin

Taubitz zeigte sich nach ihrem zweiten Lauf begeistert: «Im ersten Lauf war ich schon noch ein bisschen nervös, da waren ein paar Fehler drin. Aber der zweite Lauf war supergeil. Da war ich so im Flow drin. Das konnte ich echt genießen.»

Fräbel respektierte die Leistung der Konkurrentin: «Die Julia hat richtig einen rausgehauen. Ich habe ein bisschen gehadert mit mir. Es ist völlig okay. Ich bin noch mit dabei und nach hinten ist Platz. Das gibt natürlich Ruhe.»

Taubitz will Peking-Trauma überwinden

Für Taubitz ist es die Chance auf Wiedergutmachung. Vor vier Jahren in Peking stürzte sie als Top-Favoritin im zweiten Lauf, nachdem sie im ersten die Bestzeit gefahren war. Am Ende stand nur Platz sieben. Die Rodlerin mit acht WM-Titeln und fünf Weltcup-Gesamtsiegen brauchte Zeit, um den Rückschlag zu verarbeiten: «Ich habe lange gebraucht, um diesen Rückschlag zu verarbeiten. Rückblickend bin ich dankbar für diese Erfahrung.»

Fräbel fehlt das Olympia-Gefühl

Die Olympiadebütantin Fräbel gewann 2020 die Youth Games in Lausanne und holte von 2023 bis 2025 dreimal in Serie den Junioren-Weltmeistertitel. Sie hatte zuvor den Testwettkampf auf der neuen Bahn gewonnen. Trotz der besonderen Kulisse fehlt ihr das typische Olympia-Gefühl: «Der Olympic Spirit ist da, vor allem weil man die Team D Einkleidung trägt. Aber ich persönlich habe gar nicht so ein krasses Olympia-Gefühl, weil sich alles so unwirklich anfühlt bzw. für mich fühlt es sich aktuell wie ein Extra-Lehrgang an.»

Favoritinnen ausgeschieden

Das Rennen verlor zwei Mitfavoritinnen durch Stürze: US-Pilotin Summer Britcher und Kendija Aparjode schieden aus. Anna Berreiter, Olympia-Silbermedaillengewinnerin von Peking vor vier Jahren, verpasste die Top-Sechs.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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