Dajana Eitberger und Magdalena Matschina haben bei der historischen Olympia-Premiere des Frauen-Doppelsitzers im Rodeln die Silbermedaille gewonnen. Das italienische Gastgeber-Gespann Andrea Vötter und Marion Oberhofer besiegte das deutsche Duo im Eiskanal von Cortina d'Ampezzo. Es ist bereits das dritte Rodel-Edelmetall für Deutschland bei diesen Winterspielen nach den Goldmedaillen von Max Langenhan und Julia Taubitz.
Die 35-jährige Eitberger vom RC Ilmenau und die fünfzehn Jahre jüngere Matschina vom SV Bad Feilnbach lagen nach dem ersten Lauf nur 0,022 Sekunden hinter den Italienerinnen auf Platz zwei. Am Ende fehlten ihnen 0,12 Sekunden zu Gold. Die österreichischen Weltmeisterinnen Selina Egle und Lara Kipp holten Bronze.
Comeback nach Babypause
Für Eitberger ist es nach Silber im Einzel 2018 in Pyeongchang bereits die zweite olympische Medaille. Die Athletin hatte in der Saison 2019/20 eine Pause eingelegt und im Februar 2020 ihren Sohn zur Welt gebracht. Nach ihrem Comeback krönte sie sich 2023 in Oberhof zur Weltmeisterin im Sprint.
Historische Premiere mit Einschränkung
Der Frauen-Doppelsitzer startete 62 Jahre nach dem Männer-Debüt in Innsbruck/Igls erstmals bei Olympia. Elf Teams gingen an den Start. Das Internationale Olympische Komitee erlaubt allerdings nur ein Team pro Nation. Dadurch konnten das deutsche Duo Jessica Degenhardt und Cheyenne Rosenthal, die WM-Zweiten und Europameisterinnen sind, nicht antreten.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.








