0:6 und 1:5 gegen Bayern - Werner kämpferisch vor Pokal-Halbfinale morgen

upday.com 3 godzin temu
Der DFB-Pokal-Trophäe vor dem Viertelfinale zwischen Holstein Kiel und VfB Stuttgart (Symbolbild) (Photo by Selim Sudheimer/Getty Images) Getty Images

RB Leipzig tritt morgen Abend im DFB-Pokal-Halbfinale bei FC Bayern München an. Trainer Ole Werner (37) gibt sich vor der Partie kämpferisch – trotz zweier deutlicher Liga-Niederlagen gegen FC Bayern München in dieser Saison mit 0:6 und 1:5.

Werner setzt auf aggressive Defensive und mutiges Offensivspiel. «Im Rückspiel haben wir über 80 Minuten ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht. Und gezeigt, dass wir den Bayern auch wehtun können. Wir haben nichts zu verlieren. Wir können dort nur gewinnen», sagte der Coach vor dem Spiel.

Werner definiert die Strategie für München klar. «Wenn du gegen die Bayern spielst, geht es um ein sehr, sehr gutes und aggressives Verteidigen. Dass du auf unterschiedlichen Höhen aktiv und unangenehm bist [...]», erklärte Werner. Wichtig sei, enge Abstände zu halten und die eigenen offensiven Qualitäten zu nutzen: «[...] Dass du auch selber Fußball spielst und die Räume, wenn sie da sind, auch wirklich dann mit Mut und mit einer breiten Brust nutzt. Weil ich glaube schon, dass wir Spieler auf dem Platz haben, die den Bayern wehtun können.»

Anreise trotz Streik gesichert

Rund 5.000 Leipziger Fans begleiten ihr Team nach München. Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) hat eine spezielle U-Bahn-Linie U6 eingerichtet, um trotz eines angekündigten Verdi-Streiks einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Im Tor setzt Werner auf Maarten Vandevoordt (23), der Stammkeeper Peter Gulacsi (35) im Pokal vertritt. Castello Lukeba (22) könnte nach einer Knieverletzung zurückkehren.

Assan Ouédraogo (19) absolviert seine Reha nach einer Knieverletzung im Red Bull Athlete Performance Center in Los Angeles und soll Ende März oder Anfang April zurückkehren. Winter-Neuzugang Suleman Sani (19) fällt mit einer Knöchelverletzung aus.

Kritik an komplexer Regelauslegung

Werner äußerte sich auch zur aktuellen Schiedsrichter-Debatte. Er plädiert für mehr Einfachheit bei der Regelauslegung, besonders bei Handspielen und Abseitsentscheidungen. «Das wünschen sich wohl in allererster Linie auch die Schiedsrichter. Wenn man mit den Jungs spricht, sind sie auch nicht so glücklich darüber, dass so viel darüber diskutiert wird», sagte Werner.

Die aktuelle Praxis kritisiert er deutlich. «Absichtliches Handspiel dagegen ist Hand. Damit liegt man eher richtig als mit der Sherlock-Holmes-Nummer, die wir jetzt allwöchentlich durchführen», so der Trainer. Der Videobeweis sei «Fluch und Segen» zugleich: «Es erhöht die Möglichkeiten, aber liefert auch immer wieder Diskussionsstoff, weil man aus acht unterschiedlichen Perspektiven zu acht unterschiedlichen Meinungen kommen kann. Eine gewisse Klarheit würde sicher helfen und das Spiel etwas einfacher machen.»

ARD und Sky übertragen die Partie am Mittwoch um 20:45 Uhr live.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

Idź do oryginalnego materiału