108 Milliarden Dollar - Paramount attackiert Warner mit massivem Übernahmeangebot

upday.com 2 godzin temu
Paramount will sich im Bieterwettstreit um Warner Brothers nicht geschlagen geben. (Archivbild) Jae C. Hong/AP/dpa

Paramount hat sein Übernahmeangebot für Warner Brothers massiv aufgestockt und wendet sich jetzt direkt an die Aktionäre. Der Unterhaltungskonzern bietet zusätzliche finanzielle Anreize von mehreren Milliarden Dollar, nachdem der Vorstand von Warner zunächst dem Konkurrenzangebot von Netflix den Vorzug gegeben hatte. Mit diesem aggressiven Vorgehen will Paramount den Warner-Verwaltungsrat an den Verhandlungstisch zwingen.

Paramount verspricht den Warner-Aktionären eine Zahlung von 2,8 Milliarden Dollar – das entspricht etwa 2,35 Milliarden Euro – für eine mögliche Auflösungsgebühr im Deal. Zusätzlich will das Unternehmen für jedes Quartal, in dem der Deal nach diesem Jahr nicht abgeschlossen ist, 25 US-Cent pro Aktie zahlen. «Das wären 650 Millionen Dollar pro Vierteljahr», sagte Gerry Cardinale, Gründer der am Paramount-Gebot beteiligten Investmentfirma Redbird Capital Partners, dem «Wall Street Journal». Paramount garantiert zudem 1,5 Milliarden Dollar für eine anstehende Umschuldung von Warner.

Das Gesamtangebot von Paramount beläuft sich auf 108,4 Milliarden Dollar für die gesamte Warner Bros. Discovery-Gruppe inklusive aller TV-Sender. Netflix hatte dagegen 83 Milliarden Dollar nur für das Studio- und Streaming-Geschäft geboten. Bei einem Netflix-Deal würde CNN zusammen mit anderen TV-Sendern von Warner Bros. Discovery in ein eigenständiges Unternehmen ausgegliedert.

CNN-Zukunft als Politikum

Die Zukunft von CNN ist ein zentraler Streitpunkt in der Übernahmeschlacht. US-Präsident Donald Trump hatte im Dezember erklärt, «es müsse sichergestellt werden, dass CNN bei einem Deal auf jeden Fall den Besitzer wechsele». Trump-Kritiker befürchten, dass CNN unter Paramount-Eigentümerschaft seine redaktionelle Unabhängigkeit verlieren könnte.

Paramount war im vergangenen Jahr von der Familie des Tech-Milliardärs Larry Ellison übernommen worden, der als bekannter Trump-Unterstützer gilt. Nach dieser Übernahme schlug die Nachrichtenredaktion des Paramount-Senders CBS Berichten zufolge einen freundlicheren Ton gegenüber der Trump-Regierung an.

Cardinale machte auf dem US-Sender CNBC klar: «Ein Ziel des Vorgehens ist, den Warner-Verwaltungsrat an den Verhandlungstisch zu zwingen.» «Es gehe darum, nach und nach Warner-Einwände gegen das Paramount-Gebot auszuräumen», erklärte er. Da Warner Bros. Discovery offiziell in Delaware registriert ist, ist das Unternehmen rechtlich verpflichtet, jedes potenziell bessere Angebot zu prüfen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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