2,2 Millionen betroffen durch verschärfte Verdi-Warnstreiks im öffentlichen Dienst

upday.com 4 godzin temu
Verdi-Mitarbeiterin im Gesundheitswesen protestiert mit Kochtopf bei Warnstreik (Symbolbild) (Photo by THOMAS KIENZLE / AFP) (Photo by THOMAS KIENZLE/AFP via Getty Images) Getty Images

Die Gewerkschaft Verdi verschärft den Druck auf die Arbeitgeber im öffentlichen Dienst der Länder. In der ersten Hälfte der kommenden Woche sind intensivierte Warnstreiks geplant – die letzte Druckwelle vor der entscheidenden Verhandlungsrunde vom 11. bis 13. Februar. Betroffen sind rund 2,2 Millionen Beschäftigte.

«Es ist die letzte Druckwelle vor der letzten Verhandlungsrunde», sagte Verdi-Vizechefin Christine Behle in Berlin. Die Gewerkschafterin kündigte «eine bunte erste Wochenhälfte» an. Nach zwei ergebnislosen Verhandlungsterminen wollen Verdi und der Beamtenbund dbb noch einmal ein klares Signal senden.

Die Positionen liegen weit auseinander

Die Arbeitgeber bieten fünf Prozent Lohnerhöhung bei einer Laufzeit von 29 Monaten. «Den Arbeitgebern schwebt fünf Prozent Lohnerhöhung bei einer Laufzeit von 29 Monaten vor», so Behle. Die Gewerkschaften fordern dagegen sieben Prozent mehr Geld pro Monat oder mindestens 300 Euro zusätzlich bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Für Nachwuchskräfte verlangen sie 200 Euro mehr.

Direkt verhandelt wird für mehr als 900.000 Tarifbeschäftigte. Die Ergebnisse werden per Gesetz auf rund 1,3 Millionen Beamte und Versorgungsempfänger übertragen.

Alle Länderbereiche betroffen

Die Streiks treffen alle Bereiche, in denen die Länder Arbeitgeber sind: Unikliniken, Straßenbauverwaltungen, die IT und weitere Sektoren. In den vergangenen Wochen hatte es bereits ausgeweitete Warnstreiks gegeben, auch an Schulen – besonders in Ostdeutschland, wo Lehrkräfte als Landesbeschäftigte streiken dürfen, anders als verbeamtete Lehrer im Westen.

Behle zeigte sich optimistisch für einen Abschluss in Potsdam: «Wir werden natürlich alles dafür tun, in der nächsten Woche einen Abschluss zu erzielen.» Sollte die dritte Runde scheitern, könnte es eine vierte geben – eine Schlichtung ist nicht vorgesehen. Die Verdi-Vizechefin betonte zugleich, «dass bis dahin noch mal die Streikaktivitäten steigen».

Kontext: Vorherige Tarifrunde mit Bund und Kommunen

Die vorherige Tarifrunde mit Bund und Kommunen endete im April 2025. Damals einigten sich die Parteien auf eine zweistufige Erhöhung: zunächst drei Prozent, mindestens 110 Euro mehr pro Monat, dann weitere 2,8 Prozent. Auch diese Verhandlungen wurden von Warnstreiks begleitet, die den Nahverkehr, die Müllabfuhr und Kitas beeinträchtigten.

Hessen verhandelt separat und ist von den aktuellen Streiks nicht betroffen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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