Die Berliner Polizei begleitet heute die Beerdigung von Mehmet K. mit einem Großaufgebot durch West-Berlin. Der 62-Jährige, bekannt im Rotlicht- und Clan-Milieu, starb am Dienstag nach schwerer Krankheit. Die Behörden rechnen mit bis zu 2000 Trauergästen – darunter polizeibekannte Personen aus mehreren Ländern und Mitglieder der Großfamilie Remmo sowie frühere Hells Angels.
Ab zwölf Uhr findet das Trauergebet in der sunnitischen Şehitlik-Moschee am Columbiadamm statt. Am Nachmittag wird K. auf dem evangelischen Luisenfriedhof am Fürstenbrunner Weg in Charlottenburg beigesetzt, der über muslimische Grabfelder verfügt. Die Polizei kündigte an, den Verkehr zu regeln und die "hohen Personenzahlen" zu begleiten.
LKA-Ermittler und Spürhunde im Einsatz
Das Landeskriminalamt hat Ermittler für organisierte Kriminalität abgestellt. Spürhunde stehen bereit, um mögliche Attentate zu verhindern. Die Sicherheitsmaßnahmen sind eine Reaktion auf K.'s Hintergrund und jüngste Vorfälle: Im Dezember schossen Vermummte auf seine Villa, vor wenigen Wochen wurde sein Wohnsitz in Lichterfelde angegriffen.
Szenekenner führen die Anschläge auf Revierkämpfe und Schutzgelderpressung unter Geschäftsleuten zurück. K. selbst hatte eine Belohnung von 500.000 Euro für Hinweise auf die Schützen ausgesetzt.
Vom kurdischen Immigranten zur Rotlicht-Größe
Mehmet K., auch "Spandau-Mehmet" oder "Kurden-Mehmet" genannt, kam vor 50 Jahren aus dem kurdischen Südosten der Türkei nach Deutschland. Er wurde wohlhabend durch Sportwettbüros und Lokale. Die Behörden ermittelten wiederholt gegen ihn – unter anderem im Zusammenhang mit dem Verschwinden eines Türstehers zur Jahreswende 1996/97. Das LKA suchte 2009 bei Oranienburg nach der Leiche, es gilt die Unschuldsvermutung.
Am Sonntag wird eine Trauerfeier mit bis zu 500 Gästen in einer Veranstaltungshalle am Kiehlufer in Neukölln erwartet. Unmittelbar nach K.'s Tod versammelten sich bereits rund 100 Trauernde in einem ihm zugeschriebenen Restaurant in Kreuzberg.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.








