220 Milliarden Euro gebunden - Banken fordern Regulierungswende vor EU-Gipfel

upday.com 2 godzin temu
Die EU berät an diesem Donnerstag, wie sie ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit stärken kann. (Archivbild) Alicia Windzio/dpa

Deutsche Banken fordern vor dem informellen EU-Gipfel am Donnerstag einen Kurswechsel in der Regulierung. Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) und der Bundesverband deutscher Banken (BdB) warnen: Europa droht im globalen Wettbewerb gegenüber den USA zurückzufallen, wenn die Bürokratie nicht deutlich reduziert wird.

Die Verbände drängen auf konkrete Änderungen. Die USA haben durch Regulierungsanpassungen bereits Kapital in Höhe von bis zu 169 Milliarden Dollar – etwa 142 Milliarden Euro – freigesetzt. Europa dagegen bindet durch strenge Eigenkapitalregeln für Software-Investitionen rund 220 Milliarden Euro Finanzierungspotenzial.

BVR-Präsidentin Marija Kolak macht den Handlungsdruck deutlich: «Europa kann es sich nicht länger leisten, seine Energie in kleinteiliger Überregulierung zu verlieren.» Sie fordert: «Nur wenn wir die administrativen Lasten für Unternehmen und Kreditwirtschaft spürbar senken, schaffen wir den Raum für die notwendigen Investitionen in Transformation und Sicherheit.»

Massive Investitionsbedarfe

Die Europäische Zentralbank schätzt den Investitionsbedarf in der EU bis 2031 auf über fünf Billionen Euro. Das Geld wird für Verteidigung, Infrastruktur, Digitalisierung und nachhaltigen Wirtschaftsumbau benötigt. Heiner Herkenhoff, Hauptgeschäftsführer des BdB, betont: «Europa weiß, was auf dem Spiel steht.» Gleichzeitig stellt er klar: «Stabilität bleibt zentral, aber Regulierung darf nicht zum Standortnachteil werden.»

Die Banken kritisieren, dass bestehende EU-Gesetzespakete zum Bürokratieabbau nicht ausreichen. Sie zielen nicht auf die Abschaffung notwendiger Standards ab, sondern auf die Beseitigung redundanter Strukturen und unnötiger Komplexität – besonders bei Berichtspflichten, die den Mittelstand belasten.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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