Die deutsche Wirtschaft hat zum Jahresstart unerwartet viel Schwung gewonnen. Der Einkaufsmanagerindex für den Privatsektor stieg im Januar um 1,2 Punkte auf 52,5 Punkte. Das liegt deutlich über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten und den Prognosen der Ökonomen, die nur 51,6 Punkte erwartet hatten. S&P Global und die Hamburg Commercial Bank ermitteln diese Zahl als wichtigen Frühindikator für die Konjunktur.
Der Aufschwung verläuft jedoch unterschiedlich: Während der Dienstleistungssektor robust wächst und um 0,6 Punkte auf 53,3 Punkte zulegte, bleibt die Industrie zurück. Dort stieg das Barometer zwar um 1,7 Punkte auf 48,7 Punkte, liegt aber weiter unter der Wachstumsmarke.
Vorsichtig optimistisch
Cyrus de la Rubia, Chefvolkswirt der Hamburg Commercial Bank, sagte gegenüber Reuters: «Insgesamt ist das ein guter Start ins neue Jahr.» Gleichzeitig warnte er: «Dennoch bleibt die Erholung eher fragil.»
Die Zuversicht der Unternehmen wächst. «Mit Blick auf die Zukunft ist die Zuversicht im Servicesektor deutlich gestiegen und in der Industrie hat sie sich auf einem soliden Niveau gehalten», so de la Rubia. Im vierten Quartal 2025 war die deutsche Wirtschaft laut Statistischem Bundesamt noch um 0,2 Prozent gewachsen.
Ausblick auf 2026
Experten rechnen für 2026 mit einem Wachstum von rund einem Prozent. De la Rubia führt dies auf staatliche Investitionen zurück: «Die ungewöhnlich hohen fiskalischen Impulse in Form von deutlich höheren Ausgaben für Verteidigung und Infrastruktur dürften der Wirtschaft einen spürbaren Schub verleihen.»
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.








