Der niederländische Chip-Zulieferer ASM International hat mit einem unerwartet starken Auftragseingang überrascht. Das Unternehmen meldete am Montag vorläufige Auftragseingänge von rund 800 Millionen Euro für das vergangene Quartal – getrieben durch eine deutliche Erholung im China-Geschäft. Analysten hatten lediglich mit 669 Millionen Euro gerechnet.
Die Zahlen übertrafen die Markterwartungen klar. Der Umsatz lag mit 698 Millionen Euro ebenfalls über den Prognosen. Die ASMI-Aktie legte daraufhin an der Amsterdamer Börse um 1,4 Prozent zu – und bewegte sich damit gegen den allgemeinen Markttrend.
Erfolg trotz US-Restriktionen
Die positive Entwicklung ist besonders bemerkenswert vor dem Hintergrund anhaltender US-Exportbeschränkungen für Hochtechnologie nach China. Diese Restriktionen verbieten es ASMI und seinem größeren Rivalen ASML, ihre modernste Maschinen-Generation in die Volksrepublik zu liefern. Chinesische Kunden weichen zunehmend auf ältere Modelle aus.
Im dritten Quartal 2025 hatte die schwächelnde Nachfrage aus China die ASMI-Bilanz noch belastet. Das Unternehmen hatte zuvor bereits seine Verkaufsziele für die zweite Jahreshälfte 2025 nach unten korrigiert. Die nun gemeldeten Zahlen signalisieren eine Trendwende im wichtigen China-Geschäft.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.




