IWF: Deutschland könnte 2026 Japan, Italien und Frankreich überholen

upday.com 1 godzina temu
Der IWF rechnet mit einem stärkeren Wirtschaftswachstum in Deutschland (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet mit einem stärkeren Wirtschaftswachstum in Deutschland als bisher angenommen. Die deutsche Wirtschaft soll 2026 um 1,1 Prozent wachsen – 0,2 Prozentpunkte mehr als noch im Oktober prognostiziert. Damit könnte Deutschland nicht mehr Schlusslicht unter den großen westlichen Industrienationen sein und im laufenden Jahr Japan, Italien und Frankreich überholen.

Für 2027 bestätigt der IWF seine frühere Prognose von 1,5 Prozent Wachstum für Deutschland. Die Eurozone insgesamt soll im laufenden Jahr um 1,3 Prozent wachsen, 2027 um 1,4 Prozent. Im Vergleich: Japan und Italien kommen jeweils nur auf 0,7 Prozent, Frankreich auf 1,0 Prozent.

Treiber des deutschen Wachstums

Staatliche Milliarden-Ausgaben sollen kurzfristig Impulse setzen und US-Zölle abfedern. Stabile Preise, Lohnerhöhungen und Entlastungsmaßnahmen dürften die verfügbaren Haushaltseinkommen erhöhen und die Inlandsnachfrage ankurbeln. Die Bundesregierung selbst ist optimistischer als der IWF und erwartet 1,3 Prozent Wachstum. Bundesbank und Ifo-Institut bleiben dagegen vorsichtiger.

Deutschland hat die Abschreibungsmöglichkeiten für Unternehmen ausgeweitet und plant eine schrittweise Senkung der Unternehmenssteuern. Zudem wurden Maßnahmen zur Senkung der hohen Energiepreise beschlossen. Die Auswirkungen erhöhter Verteidigungsausgaben werden erst in den Folgejahren spürbar, da diese über mehrere Jahre geplant sind.

Globale Wirtschaftsaussichten

Weltweit erwartet der IWF 3,3 Prozent Wachstum für 2026 – ein Plus von 0,2 Prozentpunkten gegenüber der Oktober-Prognose. Für 2027 bleiben es 3,2 Prozent. Die USA sollen 2026 um 2,4 Prozent wachsen, getrieben durch Zinssenkungen der US-Notenbank im vergangenen Jahr und hohe KI-Investitionen. Die IT-Investitionen befinden sich auf dem höchsten Stand seit 2001.

China wird mit 4,5 Prozent (2026) und 4,0 Prozent (2027) wachsen. Indien bleibt mit jeweils 6,4 Prozent die stärkste große Volkswirtschaft, allerdings weniger stark als die geschätzten 7,3 Prozent für 2025. Auch Irland und Spanien dürften sich kräftig entwickeln.

Risiken für die Weltwirtschaft

Der IWF warnt vor einem möglichen Platzen der KI-Blase, das zu einem Investitionsrückgang und einer abrupten Korrektur an den Finanzmärkten führen könnte. Verschärfte Handelskonflikte könnten die wirtschaftliche Produktivität stärker belasten als erwartet. «Innenpolitische oder geopolitische Spannungen könnten ausbrechen, neue Unsicherheiten schaffen und die Weltwirtschaft durch ihre Auswirkungen auf Finanzmärkte, Lieferketten und Rohstoffpreise stören», heißt es vom IWF.

US-Präsident Donald Trump hat neue Zölle ab Februar gegen mehrere europäische Länder angedroht, darunter Deutschland, Dänemark, Schweden, Frankreich, die Niederlande, Finnland, Großbritannien und Norwegen. Bedingung für einen Verzicht: Die USA müssten Grönland kaufen dürfen. Die EU versucht aktiv, Trump von den neuen Zöllen abzubringen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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