Eintracht Frankfurt hat auch unter dem neuen Trainer Albert Riera den ersten Sieg im Jahr 2026 verpasst. Der Bundesligist trennte sich am Freitagabend in der Alten Försterei 1:1 von Union Berlin und blieb damit im neunten Pflichtspiel in Serie ohne Dreier. Trotz des enttäuschenden Ergebnisses sprachen Riera und Vereinsverantwortliche von kleinen Fortschritten.
Nathaniel Brown brachte die Hessen in der 84. Minute in Führung. Doch nur drei Minuten später glich Leopold Querfeld per Elfmeter für Union aus. Oscar Höjlund hatte Rani Khedira im Strafraum gefoult und sah dafür die Gelb-Rote Karte.
Riera setzt auf Dominanz und Ballbesitz
Der 43-jährige Mallorquiner, der den entlassenen Dino Toppmöller ersetzt hatte, zeigte sich trotz des ausbleibenden Sieges selbstbewusst. «Ich achte nicht so sehr auf den Spielstand. Ich konzentriere mich darauf, viele gute Dinge zu tun, und bin mir sicher, dass sich das Ergebnis dann einstellen wird», sagte Riera nach dem Spiel.
Der neue Coach lobte die Einstellung seiner Mannschaft. «Ich habe sehr viele gute Dinge gesehen», betonte er. «Sie haben es genossen zu spielen, sich als Boss des Spiels zu fühlen, der Protagonist zu sein, dominant zu sein.»
Sportvorstand Markus Krösche, der Riera geholt hatte, wertete den Auftritt als «guten Anfang». Die Eintracht kontrollierte weite Teile der Partie durch Ballbesitz, auch wenn die Offensive noch nicht sehr torgefährlich agierte.
Spieler spüren neue Energie
Ex-Weltmeister Mario Götze registrierte deutliche Veränderungen. «Wir sind deutlich stabiler, deutlich aggressiver und besser im Spiel als zuvor», sagte der Frankfurter Spieler. Die Umsetzung der Trainingsarbeit mache Spaß.
Mittelfeldspieler Hugo Larsson enthüllte Rieras motivierende Ansprache vor dem Spiel. «Seine Rede rief dazu auf, rauszugehen und Spaß zu haben, zu dominieren, wie Löwen zu sein, hungrig und leidenschaftlich Fußball zu spielen», berichtete der Schwede. «Wir mussten mutig hierherkommen und den Fans zeigen, dass etwas Neues kommt und dass das etwas Gutes ist. Ich denke, das ist uns ganz gut gelungen.»
Riera verteidigt seinen Spieler
Trotz des kostspieligen Fehlers von Oscar Höjlund stellte sich Riera schützend vor seinen Akteur. «Ich liebe meine Spieler, ich muss sie unterstützen», sagte der Coach. Er wolle Lösungen bieten, nicht bestrafen. «Die Spieler brauchen Selbstvertrauen», betonte Riera.
Am kommenden Samstag steht für den neuen Trainer das Heimdebüt gegen Borussia Mönchengladbach an. Dort hofft die Eintracht endlich auf den ersten Sieg des Jahres.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.








