Das EU-Parlament hat den Weg für ein ambitioniertes neues Klimaschutzziel frei gemacht. Eine breite Mehrheit der Abgeordneten stimmte in Straßburg dafür, die Treibhausgasemissionen bis 2040 um 90 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Der Beschluss beinhaltet gleichzeitig eine Verschiebung, die Verbraucher vor drastischen Preissprüngen beim Tanken und Heizen schützen soll.
Der Kompromiss wurde Ende vergangenen Jahres zwischen dem EU-Parlament und den Mitgliedstaaten ausgehandelt. Die formelle Annahme durch die Länder ist für Anfang März geplant und gilt als Formalie. Das neue Zwischenziel markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität, die die EU bis 2050 erreichen will.
Verschiebung beim Emissionshandel
Eine zentrale Änderung betrifft den Emissionshandel: Kraftstoffe wie Benzin und Erdgas werden erst ab 2028 einbezogen – ein Jahr später als ursprünglich vorgesehen. Diese Verschiebung soll große Preissteigerungen für Verbraucher in den Bereichen Verkehr und Gebäude vermeiden.
Im Emissionshandel müssen Unternehmen Rechte für den Ausstoß von Treibhausgasen nachweisen. Die Regelung wird nun den Transport- und Gebäudesektor erfassen.
Flexibilität durch Klimazertifikate
Das neue Zwischenziel enthält eine Flexibilitätskomponente: Ab 2036 können bis zu fünf Prozentpunkte der Reduktion durch Klimazertifikate aus dem Ausland erreicht werden. Dies ergänzt die bereits bestehenden EU-Klimaziele, die eine Emissionsreduktion um 55 Prozent bis 2030 vorsehen.
Die Verhandlungen hatten den ursprünglichen Vorschlag der EU-Kommission deutlich abgeschwächt. Der nun beschlossene Kompromiss soll die Balance zwischen ambitioniertem Klimaschutz und Verbraucherschutz gewährleisten.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.










