Irans Armeechef warnt: Angriff gefährdet Israel

upday.com 5 godzin temu
US-Präsident erhöht den Druck auf Teheran. (Archivbild) Evan Vucci/AP/dpa

Iran bereitet sich auf Verhandlungen mit den USA vor. Ali Laridschani, Generalsekretär des iranischen Nationalen Sicherheitsrats, berichtete über Fortschritte bei den «strukturellen Vorbereitungen für Verhandlungen» trotz «künstlich geschürten Kriegsrhetorik». Gleichzeitig versetzte Iran am Samstag seine Streitkräfte in höchste Alarmbereitschaft, während US-Präsident Donald Trump weitere Kriegsschiffe in die Region entsandte.

Katars Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman Al Thani reiste am Samstag nach Teheran, um zwischen den verfeindeten Nationen zu vermitteln. Bei seinem Treffen mit Laridschani unterstrich das katarische Außenministerium die Unterstützung für «alle Bemühungen zum Abbau der Spannungen in der Region». Katar engagiert sich aktiv in den Deeskalationsbemühungen.

Trump setzt auf Druck und Dialog

Trump erhöhte den militärischen Druck auf Teheran massiv. Er entsandte zusätzliche Kriegsschiffe, darunter den Flugzeugträger «USS Abraham Lincoln», in die Golfregion. «Wir haben eine große Flotte da draußen», sagte Trump am Samstag.

Gleichzeitig zeigte sich der US-Präsident gesprächsbereit. Er sagte gegenüber Fox News: «Redet mit uns, wir werden sehen, ob wir etwas tun können, andernfalls werden wir sehen, was passiert.» Trump forderte Gespräche über Irans Atomprogramm und drohte mit militärischer Gewalt bei Verhandlungsverweigerung. «Und hoffentlich werden wir einen Deal machen», erklärte er dem Sender. «Wenn es keinen Deal gibt - mal sehen, was dann passiert.»

Iran stellt Bedingungen

Irans Präsident Massud Peseschkian betonte in einem Telefonat mit Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi, Iran habe «niemals einen Krieg angestrebt». Außenminister Abbas Araghtschi signalisierte am Freitag grundsätzliche Gesprächsbereitschaft, stellte jedoch klare Bedingungen. Atomgespräche müssten «fair und auf Augenhöhe» geführt werden. Diskussionen über Raketenbestände oder Verteidigungskapazitäten schloss er kategorisch aus.

Irans Armeechef Amir Hatami erklärte die Streitkräfte in «voller Verteidigungs- und Kampfbereitschaft». Er warnte: «Wenn der Feind einen Fehler macht, wird dies zweifellos seine eigene Sicherheit, die Sicherheit der Region und die Sicherheit des zionistischen Regimes gefährden.» Mit dem Begriff «zionistisches Regime» bezeichnet Iran seinen Erzfeind Israel.

Hintergrund der Spannungen

Im vergangenen Juni hatte das US-Militär gemeinsam mit Israel iranische Atomanlagen bombardiert. Trump hatte Teheran wiederholt mit Militärschlägen gedroht, auch als Reaktion auf die gewaltsame Niederschlagung von Protesten im Land. Die US-Menschenrechtsorganisation Hrana berichtete von über 6.700 Toten bei den Protesten, darunter 137 Kinder. Iranische Behörden gaben rund 3.100 Tote an.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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