Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) würde sofort bei einer deutschen Mondlandung dabei sein. «Ja, sofort», antwortete sie der «Augsburger Allgemeinen» am Donnerstag auf die Frage, ob sie bei einer künftigen deutschen Astronauten-Mondmission mitfliegen würde. Zugleich betonte die für Raumfahrt zuständige Ministerin die erheblichen wirtschaftlichen Chancen der Raumfahrt für Deutschland.
Aus dem Weltraum würde man die wahre Bedeutung der Erde verstehen, erklärte Bär im Interview. «Ich glaube, da oben versteht man, wie wertvoll unser Planet ist, wie bewahrens- und schützenswert», sagte die CSU-Politikerin. Mit Bezug auf Reinhard Meys Hit aus den 1970er Jahren fügte sie hinzu: «Mit Reinhard Mey würde ich sagen: Was uns groß und wichtig erscheint, ist plötzlich nichtig und klein.»
Wachsender Markt für Satelliten
Die Ministerin sieht großes Potenzial für die deutsche Wirtschaft im Raumfahrtsektor. «Der Markt wird in den nächsten Jahren wachsen. Wir sind noch längst nicht am Ende, wenn Sie nur das Thema Satelliten im All nehmen», prognostizierte Bär gegenüber der Zeitung.
Deutschland investiert 5,4 Milliarden Euro in Programme der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Diese Gelder fließen laut Bär vollständig zurück in die Bundesrepublik. «Die gehen in unsere Industrie, unseren Mittelstand und in unsere Start-ups», so die Ministerin.
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