Mehrere republikanische Kongressmitglieder haben sich öffentlich gegen Präsident Donald Trumps Überlegungen zu einer möglichen militärischen Intervention in Grönland ausgesprochen. Die Kritik aus den eigenen Reihen richtet sich gegen die Drohung mit Gewalt gegen den NATO-Verbündeten Dänemark.
Senator John Curtis schrieb auf der Plattform X, «der Einsatz des Militärs ist nicht angemessen, nicht nötig und nichts, was ich unterstützen werde». Der republikanische Abgeordnete Don Bacon sagte CNN, die Gedankenspiele der Regierung seien schädlich und beunruhigten die NATO-Partner. Er hoffe, dass andere Republikaner klar kommunizierten, dass die Regierung auf dem falschen Weg sei.
Senator John Kennedy äußerte sich nach einem Briefing durch Außenminister Marco Rubio gegenüber CNN deutlich: Eine Invasion Grönlands wäre «raketenmäßig dumm». Allerdings zeigte er sich überzeugt: «Sie planen keine Invasion Grönlands.» Kennedy glaubt, dass Trump stattdessen eine neue rechtliche Grundlage für die US-Grönland-Verteidigung anstrebe, möglicherweise durch ein Referendum in Grönland über einen Beitritt zu den USA.
Senator Thom Tillis kritisierte die scharfen Äußerungen von Trumps einflussreichem stellvertretendem Stabschef Stephen Miller zu Grönland. Er betonte die Bedeutung der NATO als wichtigstes Bündnis und war überzeugt, dass die meisten seiner Kollegen seine Haltung teilten.
Internationale Reaktionen
Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen warnte, ein US-Angriff auf Grönland würde das Ende der westlichen Verteidigungsallianz bedeuten sowie das Ende der Sicherheitsarchitektur, die seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs besteht. Die EU und zahlreiche europäische Staaten kritisieren die Absichten der US-Regierung.
Die Regierung Grönlands lehnt Trumps Besitzanspruch ab. Die große arktische Insel hat rund 56.000 Einwohner, ist weitgehend autonom und gehört offiziell zum Königreich Dänemark.
Hintergrund
Trump hat wiederholt erklärt, dass die USA Grönland aus Gründen der nationalen Sicherheit «brauchen». Er erwähnte einen möglichen Kauf und schloss militärische Aktionen nicht aus. Die Diskussion kam nach einem jüngsten US-Militärangriff in Venezuela wieder auf.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.



