US-Präsident Donald Trump hat zwei drastische Maßnahmen angekündigt, um Wohneigentum für Amerikaner erschwinglicher zu machen. Er ordnete über seine Plattform Truth Social massive Käufe von Hypothekenanleihen im Wert von 200 Milliarden US-Dollar an und will professionellen Investoren den Kauf von Einfamilienhäusern verbieten. Die Ankündigungen vom Mittwoch lösten unmittelbar Kurseinbrüche bei US-Immobilienunternehmen aus.
Trump erklärte, er werde «umgehend» Schritte einleiten und den Kongress auffordern, das Verbot gesetzlich zu verankern. Banken, Versicherungen und große Konzerne sollen künftig keine Einfamilienhäuser mehr erwerben dürfen. «Menschen leben in Häusern, nicht Konzerne», schrieb Trump auf Truth Social.
Die rechtliche Grundlage für ein solches Verbot auf dem privaten Markt blieb zunächst unklar. Trump lieferte keine Details.
Massive Intervention am Hypothekenmarkt
Parallel ordnete Trump an, dass «seine Vertreter» Immobilienanleihen im Wert von 200 Milliarden US-Dollar erwerben sollen. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Kosten für Immobilienkredite zu senken und damit niedrigere Hypothekenzinsen, geringere monatliche Zahlungen und erschwinglicheres Wohneigentum zu erreichen.
Die genauen Modalitäten und der Zeitrahmen für die gewünschten Anleihenkäufe blieben zunächst offen. Die Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac verfügen über Reserven von 200 Milliarden US-Dollar.
Aktienkurse brechen ein
Die Ankündigungen führten zu deutlichen Kursverlusten bei US-Immobilienunternehmen. Die Aktie von American Homes 4 Rent fiel auf ein Dreijahrestief von 28,84 Dollar und schloss rund sechs Prozent im Minus. Der Finanzinvestor Blackstone verlor etwa fünf Prozent. Der Branchenindex PHLX sank um 2,1 Prozent.
Weder Blackstone noch das Weiße Haus reagierten zunächst auf Anfragen zu Trumps neuer Initiative.
Hintergrund: Kritik an institutionellen Vermietern
Nach der Finanzkrise 2008 kauften Finanzinvestoren wie Blackstone tausende zwangsversteigerte Einfamilienhäuser auf. Mieterverbände und Politiker der Demokratischen Partei warfen institutionellen Vermietern vor, die Mieten in die Höhe getrieben zu haben. Die Investoren weisen diese Vorwürfe zurück.
Blackstone erklärte in einer Analyse im Januar, institutionelle Investoren besäßen nur 0,5 Prozent aller Einfamilienhäuser in den USA.
Kongresswahlen im Fokus
Immobilienkredite bleiben trotz mehrfacher Zinssenkungen der US-Notenbank teuer. Die Demokratische Partei macht die hohen Verbraucherkosten zum Thema vor den Kongresswahlen im November. Trumps Republikaner fürchten dort Verluste. Seine Zustimmungswerte sind zuletzt wegen der Unzufriedenheit über die wirtschaftliche Lage gesunken.
Trump plant, das Thema Wohnen und Erschwinglichkeit in zwei Wochen bei seiner Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos anzusprechen. Die Jahrestagung findet vom 19. bis 23. Januar in der Schweiz statt.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.






